Montag, 26. September 2016
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Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.

Mit einem außergewöhnlichen TV-Spot auf allen wichtigen Privatsendern hat das Handwerk eine bundesweite Imagekampagne gestartet. Landesweit prangen Aufkleber, Plakate und andere Werbemittel: Und alles steht unter dem Motto: „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“ Sie können die Langfassung des bei uns sehen und im über die Kampagne diskutieren!

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Eines der Plakatmotive der Imagekampagne. Foto: ZDH


Die Kampagne verfolgt drei große Ziele: Zum einen die Bedeutung, Größe, Vielfalt, Innovationskraft, aber auch die menschliche Nähe des Handwerks zu zeigen. Zum anderen will sie Jugendliche für eine Ausbildung in einem der 151 Handwerksberufe begeistern. Und: Sie soll den Handwerker-Stolz wecken und ein Wir-Gefühl über alle Gewerke hinweg schaffen.

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„Wir im Handwerk sind eine starke Mannschaft – vom Azubi bis zum Chef. Und wir können stolz darauf sein, was wir leisten. Für unsere Kunden, für Wirtschaft und Gesellschaft, für Bildung und Innovation. Das werden wir gemeinsam selbstbewusst nach außen, aber auch nach innen tragen“, betonte Handwerkspräsident Otto Kentzler bei der Vorstellung der Kampagne.
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Foto: ZDH


Imagekampagne auf der Internationalen Handwerksmesse

Dieter Dohr, Chef der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen, will der Imagekampagne auf der Internationalen Handwerksmesse (3.3. bis 9.3.) in München breiten Raum geben. Rund 4,8 Millionen Menschen sind in Deutschland im Handwerk tätig und bilden damit eine zentrale Säule der deutschen Wirtschaft. Das Handwerk soll sich von seiner modernen und innovativen Seite auch auf dem Gelände der Neuen Messe München zeigen. Beispielsweise zeigen die Messemacher welche technologischen Erfolge das Handwerk mit dem Werkstoff Keramik erzielen konnte.  

Dass es bei vielen Handwerksbetrieben bereits jetzt große Vorfreude auf die Imagekampagne gibt, machen Kreishandwerks- und Innungsmeister landesweit deutlich. Die Betriebe brennten darauf, endlich aus ihrem Schattendasein zu treten und in der Bevölkerung den Stellenwert zu erlangen, der ihrer Leistung entspricht. Denn in der Region sei das Handwerk nicht nur eine Wirtschaftsmacht, das Handwerk schaffe auch echte Werte für die Gesellschaft.
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Foto: ZDH


Kostenfreies Starterpaket für alle Handwerksbetriebe

Als wichtigste Botschafter der Kampagne erhalten alle Handwerksbetriebe in den Kammerbezirken über das Deutsche Handwerksblatt oder per Post ein kostenfreies Starterpaket mit Aufklebern und Plakaten sowie einen Bestellschein für weitere Werbemittel wie Kassenteller, Thekenschilder, Kaffeetassen, Taschen und vieles mehr. Alle Werbemittel sind – ganz im Stil der Kampagne – mit witzigen, manchmal auch frechen Sprüchen versehen, die aus der Feder der Werbeagentur „Scholz & Friends“ stammen.

Das deutsche Handwerk hat eine Media-Strategie entwickelt, mit der es sich auf nahezu allen relevanten Kanälen präsentiert, also mit einem eindrucksvollen TV- und Kinospot, mit Anzeigen und Plakaten, einem Online-Auftritt und begleitender Pressearbeit, Messeauftritten und Informationen an Schulen.Diese Kanäle werden in einer außergewöhnlichen Breite und Intensität bespielt, um die Botschaften tatsächlich in alle Teile der Bevölkerung zu tragen.

Das Making Of des Spots
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Zum Auftakt am 16. Januar wurde der 60-sekündige TV-Spot zeitgleich auf allen relevanten Privatsendern um 20:14 Uhr ausgestrahlt. 
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Foto: ZDH
Dazu gehört, dass auch im Straßenbild das Handwerk in Erscheinung treten wird. Dazu werden gleich zum Start der Kampagne fast 12.000 Plakate in 380 Städten Deutschlands geklebt. Zur gezielten Ansprache werden in ausgewählten überregionalen Tageszeitungen Anzeigen geschaltet, mit denen erneut mehr als 50 Prozent der Bevölkerung erreicht werden.

Jugendliche werden extra angesprochen

Mit Blick auf die Zielgruppe der Jugendlichen fokussiert die Media-Strategie insbesondere die Internetpräsenz, nicht nur durch eine eigene Website, sondern auch durch Werbeschaltungen auf diversen relevanten Portalen.

Zusätzlich werden Jugendliche über Plakate und Poster an über 13.000 Schulen in Deutschland angesprochen und eingeladen, sich insbesondere über die Internetpräsenz www.handwerk.de zu informieren. Dort stehen vielfältige Informationen zum Handwerk und zu seinen Karrierechancen zur Verfügung, aber auch unterhaltsame Module, die zum interaktiven Mitmachen einladen.

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Foto: ZDH
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