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April, 2010
Tipp

Wann zahlt der Arbeitgeber eine Arbeitsplatz-Brille?

Handwerk
Foto: KGS
Beschäftigte haben unter bestimmten Voraussetzungen ein Anrecht auf eine arbeitsplatzbezogene Sehhilfe. Darauf weist die gesetzliche Unfallversicherung VBG in Hamburg hin.

Wenn Arbeiten am Computer zu Problemen führt, kann eine Bildschirmarbeitsplatzbrille erforderlich sein - die Untersuchungsgebühren und die Kosten für die
Handwerk
Foto: Essilor GmbH
Bildschirmarbeitsplatzbrille trägt in diesem Fall der Arbeitgeber. Die Höhe der zu übernehmenden Kosten sollte vorab zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten geklärt werden.

"Zum Beispiel können die Regelungen im Rahmen von Betriebsvereinbarungen geschlossen werden", empfiehlt Dr. Jens Petersen, Arbeitsmediziner der VBG. Allerdings:  Eine spezielle Sehhilfe für die Arbeit am Bildschirm ist nur für Beschäftigte mit fortgeschrittener Alterssichtigkeit vorgesehen, bei denen eine Universalbrille für den Alltag nicht mehr ausreicht.

30 bis 40 Prozent der Beschäftigten brauchen eine Brille

Gerade bei den Sehhilfen am Bildschirmarbeitsplatz gibt es häufig Nachholbedarf: „Bei Vorsorgeuntersuchungen zeigt sich, dass etwa 30 bis 40 Prozent der Beschäftigten ein nicht ausreichendes oder nicht ausreichend korrigiertes SehMehr dazu:
VBG-Flyer "Sehhilfen am Bildschirmarbeitsplatz"
Broschüre: Bildschirmarbeitsplatzbrille
vermögen haben", erklärt der VBG-Arbeitsmediziner. Das wirke sich auf das Wohlbefinden aus: Kopfschmerzen, ein Flimmern vor den Augen oder brennende und tränende Augen könnten genauso die Folgen sein, wie Nacken- oder Rückenschmerzen.

Die Vorsorgeuntersuchung nach dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G 37, die unter anderem die Augen und das Sehvermögen am Bildschirmarbeitsplatz überprüft, können Betriebsärzte und Arbeitsmediziner durchführen.

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