
![]() |
| Foto: bilderbox |
Nur ein Zehntel der bestehenden Heizkessel entspricht dem Stand der Technik. 20 Prozent sind älter als 24 Jahre mit schlechten Wirkungsgraden unter 65 Prozent. Veraltete Heizungsanlagen durch ein hoch energieeffizientes Mini-BHKW zu ersetzen, schont das
Klima und den Geldbeutel. Ab 1. April 2012 können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Förderanträge eingereicht werden.
Nur hocheffiziente Anlagen werden gefördert
Neue Mini-Blockheizkraftwerke bis 20 Kilowatt in Bestandsbauten können nach dem Programm einen einmaligen Investitionszuschuss erhalten, der nach der elektrischen Leistung der Anlagen gestaffelt ist. So erhalten beispielsweise sehr kleine, für Ein- und Zweifamilienhäuser besonders geeignete Anlagen mit einer Leistung von einemWeitere Informationen zu den Förderbedinungen Kilowatt 1.500 Euro, große Anlagen mit 19 Kilowatt hingegen 3.450 Euro.
Um eine Förderung zu erhalten, muss die Anlage die Anforderungen der EU-KWK-Richtlinie für Kleinstanlagen deutlich üKontakt:
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Referat 524 Kältetechnik, Mini-KWK
Frankfurter Straße 29-35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-0
Telefax: 06196 908-800
www.bafa.debertreffen. Die Primärenergieeinsparung muss für Anlagen mit bis zu 10 Kilowatt mindestens 15 Prozent und für Anlagen von 10 bis einschließlich 20 Kilowatt mindestens 20 Prozent betragen. Dabei muss ein Gesamtjahresnutzungsgrad von mindestens 85 Prozent erzielt werden. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Anlagen in einer Liste enthalten sind, die auf der Internetseite des BAFA bereitgestellt wird, die bis 15. März 2012 veröffentlicht werden soll.
Starke Nachfrage führte zur Einstellung des Programms
Bereits 2008 gab es ein Förderprogramm für hocheffiziente kleine Kraft-Wärme-Kopplung (Mini-KWK). Die starke Nachfrage und eine Parlamentsentscheidung zum Haushalt 2010 mit Kürzung und teilweise Sperrung der Haushaltsmittel des Bundesumweltministeriums hatten jedoch dazu geführt, dass im Jahr 2010 keine weiteren Mittel mehr zur Verfügung standen. Das Förderprogramm musste daher vorübergehend vollständig ausgesetzt werden.
Umweltpolitik muss marktkonform sein
Sanierung von Denkmälern: Die lösbare Zwickmühle
Warum viele Hausbesitzer ihre Heizungsanlage nicht erneuern
Kesseltausch bringt mehr als Dämmung