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| Cartoon: Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks |
„Wir verwenden nur Original-Käse aus Milch!" Unter diesem Motto startet der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerk eine Aktion mit der es seinen "hohen handwerklichen Qualitätsanspruch" betont. Das Schreckgespenst heißt "Analog-Käse". Dahinter verbirgt sich eine Art "Kunstkäse", der immer häufiger bei Fertiglebensmitteln verwandt wird.
Der Kunstkäse besteht aus Wasser, Pflanzenfett, Milcheiweiß, Stärke oder Geschmacksverstärkern. Er gelange meistens ohne Kennzeichnung auf die Käsestange oder das überbackene Käsebrötchen, erklärt die Verbraucherzentrale Hamburg. Der Trick dabei: Um eine Kennzeichnung „mit Käseimitat" zu vermeiden, verwendeten einige Anbieter den Hinweis „überbacken". Vor allem in
Mehr dazu:
Die Verbraucherzentrale Hamburg hat eine Liste mit Lebensmitteln veröffentlicht, die Kunstkäse aus Wasser, Pflanzenfett, Milcheiweiß und Geschmacksverstärker enthalten und eine Liste mit weiteren Lebensmittelimitaten.
Fast-Food-Restaurant, oder „Back-Shops" werde den Verbrauchern der Nepp-Käse untergeschoben. „Es geht um Profit, denn der Nepp-Käse ist im Einkauf 30 bis 40 Prozent billiger als echter Käse", erklärt die
Verbraucherzentrale.
Um auch künftig die Verwendung bester Rohstoffe zu gewährleisten, hat der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks eine
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| Foto: Archiv |
Aktion gestartet. Dabei geht es um die Verwendung echten Käses: „Unsere Betriebe, die sich den Qualitätsansprüchen des Verbrauchers verpflichtet fühlen, werden dies in Zukunft auch mit unserem Aufkleber bestätigen können, der in karikierter Form auf die Verwendung von Milchprodukten im Bäckereibetrieb hinweist. Wir unterstreichen damit unseren Anspruch, wonach Qualität der beste Verbraucherschutz ist, den es gibt", so Peter Becker, Präsident des
Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks.
Für Bäckereibetriebe bietet der Zentralverband einen Aufkleber für das Schaufenster an, der "deutlich und auf sympathische Weise" den Einsatz von echtem Käse in dieser Bäckerei herausstellen soll. Die Aufkleber können ab sofort bei der Werbegemeinschaft des Deutschen Bäckerhandwerks bestellt werden. Ein Fax-Formular zur Bestellung der Aufkleber steht auf den
Mitgliederseiten der Internetauftritts zur Verfügung.
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