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August, 2010
Tatort: Baustellen und Betriebsgelände

Polizei warnt Handwerk vor Dieben auf der Baustelle

Handwerk
Foto: Archiv
Die Polizei verzeichnet immer mehr Diebstähle vom Betriebsgelände oder Baustellen im saarländischen Handwerk. Dabei sind vor allem Metallgegenstände - auch mit hohem Eigengewicht - betroffen. Die Polizei gibt Tipps, wie sich Handwerker schützen können.


Am häufigsten wird derzeit Kupferkabel gestohlen. Aber auch andere Kabelsorten oder Metallprodukte werden von den Dieben abtransportiert. Das Anheben schwerer Lasten wird dabei vielfach mit entsprechender Hebetechnik bewältigt. Ein hohes Eigengewicht von Metallgegenständen schützt nicht gegen Diebstahl!
 
Die Hauptursache für die Zunahme dieser Delikte scheint der gestiegenen Rohstoffpreise für einzelne Metalle zu sein. Der Schaden erreicht im Einzelfall schnell mehrere tausend Euro. Insgesamt wurde im ersten Halbjahr 2010 eine Schadenssumme von rund 700.000 Euro durch Metalldiebstähle im Saarland verzeichnet. Um der Gefahr, selbst Opfer zu werden, zu begegnen, sollte man beispielsweise folgende Tipps beachten:

  • Metalle und Kabel etc. möglichst nur in gesicherten Gebäuden oder in massiv gesicherten Containern lagern
  • Den Abtransport erschweren; Zufahrten durch Baufahrzeuge/-maschinen versperren.
  • Fahrzeuge und Maschinen gegen Benutzung durch Fremde sichern
  • Grundstücke und Gebäude durch technische Sicherungen schützen (zusätzliche Verriegelung, Beleuchtung, Alarmanlagen, Videotechnik...)
  • Metallgegenstände individuell kennzeichnen
  • Auf verdächtige Personen und Fahrzeuge achten, insbesondere zu ungewöhnlichen Tages- und Nachtzeiten
  • Personenmerkmale Verdächtiger einprägen, gegebenenfalls amtliche Kennzeichen notieren
  • Mitarbeiter und wenn möglich auch Nachbarn sensibilisieren
  • Unmittelbar die Polizei über verdächtige Wahrnehmungen informieren

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.polizei-beratung.de. Interessierte können sich zu Details technischer Sicherungsmöglichkeiten kostenlos informieren und beraten lassen. Ansprechpartner hierfür ist die Beratungsstelle des Landeskriminalamtes

Weitere Informationen:
Landeskriminalamt
Beratungsstelle
Tel.: (0681) 9 62 35 35
www.polizei-beratung.de


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