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Foto: Martin Ecker
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Der selbstständige Handwerker in Bautenschutz und –erhaltung, Martin Ecker, will mal wieder Ordnung in seinem Lager schaffen. Dabei stößt er auf etliche angebrochene Säcke von Fliesenkleber, Fugenmassen oder ähnlichen Produkten. Nur, benutzen kann er sie nicht mehr. Im Laufe der Zeit haben die Werkstoffe Feuchtigkeit gezogen und sind damit unbrauchbar geworden. Doch Ecker hat eine Idee.
Die Idee, die nun den Namen „
Tragfix“ trägt, soll drei Probleme lösen: „Der Tragfix ist eine Vorrichtung zum Verschließen von geöffneten Säcken mit der gleichzeitigen Möglichkeit des bequemeren Transportes und auch der praktischen Lagerung dieser schweren Ungetüme“, erklärt der Erfinder. „Nach und nach wurde mir bewusst, welch enormes Anwendungspotenzial meine Idee hat; ich meldete umgehend ein
Patent an.“ Die Erfindung sei auch zum Beispiel für Katzenstreu, Tierfutter, Blumenerde oder Saatgut geeignet.
Mittlerweile hat
Martin Ecker einen Hersteller gefunden, das Werkzeug ist serienreif und wird produziert. Er präsentierte es im März 2008 auf der Internationalen Handwerksmesse in München. „Die Entwicklung fand eine unglaubliche Akzeptanz sowohl beim Fachpublikum als auch beim Verbraucher. Er wurde sogar mit dem Bundespreis 2008 für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk ausgezeichnet“, freut sich Ecker. Im Sommer 2008 erfolgte die Markteinführung.
Beim Tragfix ist alles "made in Germany"Mit dem Verkauf ist er noch nicht ganz zufrieden: „Es könnte mehr sein, aber die allgemeine Wirtschaftskrise fördert auch die Kaufzurückhaltung.“ Ein Angebot einer Baumarktkette, die Erfindung in ihr Sortiment aufzunehmen, lehnte er ab. „Sie hätten den
Tragfix nur aufgenommen, wenn ich das Produkt in Asien hätte produzieren lassen. Bei mir ist aber alles ‚made in Germany‘, in dieser Hinsicht bin ich Idealist.“ Er ist sehr stolz, dass er sich hier durchgesetzt hat. Laut Ecker benutzen aber Hersteller von Bauprodukten den Tragfix als Werbemittel. „Endlich mal ein wertvolles und nützliches Werbemittel, das nicht in der Schublade verschwindet“, meint der Handwerker.
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