500.000 Euro für engagierte Umweltschützer

Die Kandidatensuche für den mit 500.000 Euro dotierten Deutschen Umweltpreis 2017 hat begonnen. Bis zum 15. Februar können rund 130 Institutionen ihre Favoriten für die Auszeichnung vorschlagen.

Handwerk
Mit insgesamt 500.000 Euro ist der Deutsche Umweltpreis dotiert. Bewerbungen sind bis zum 17. Februar möglich. (Foto: 123rf)

Ab sofort können Vorschläge für den Deutschen Umweltpreis 2017 gemacht werden. Seit 1993 verleiht die DBU den Deutschen Umweltpreis an herausragende Pioniere des Umweltschutzes. Mit der Auszeichnung will sie Personen, Unternehmen und Organisationen dazu anregen, Umweltprobleme rechtzeitig zu erkennen und mit Hilfe geeigneter Strategien bereits im Vorfeld zu entschärfen.

Handwerksorganisationen können bis zum 10. Februar ihre Vorschläge über den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) an die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) richten. Das Bewerbungsverfahren läuft vollständig online (Registrierungs-Pin: 9270, Passwort: prngie). Der ZDH bittet darum, Ute Pesch eine kurze Info zu mailen, sobald die Antragsunterlagen vollständig ausgefüllt hinterlegt sind (pesch(at)zdh.de). Sie wird die Anträge formal prüfen und dann weiterleiten. Erst dann gelten die Vorschläge als offiziell eingereicht.

Das sind die Kriterien für die Nominierung zum Umweltpreis:
Umweltentlastung: Vorsorgender und integrierter Umweltschutz soll zu einer deutlichen Entlastung der Umwelt führen, auch durch Weitergabe von Wissen.
Innovation: Die Produkte, Anlagen oder Konzepte der Preisträger müssen auf dem jeweiligen Gebiet Neuigkeitswert besitzen.
Modellcharakter: Eine gute Idee muss zudem in der Praxis umsetzbar und übertragbar sein. In der Nische leisten Umweltentlastungseffekte nur einen geringen Beitrag.
Alleinstellungsmerkmal: Die zu prämierende Leistung muss sich in dem jeweiligen Bereich deutlich von der anderer abheben und in dieser Eigenschaft Vorbildfunktion für andere Personen, Unternehmen und Organisationen haben.

 

Welche Institutionen Vorschläge machen können, kann man auf der Website des Deutschen Umweltpreises nachlesen. Die Empfehlungen werden dann einer unabhängigen 16-köpfigen Experten-Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft vorgelegt. Anschließend trifft das DBU-Kuratorium auf Basis des Jury-Votums die endgültige Wahl und benennt den oder die Umweltpreisträger.

Foto: 123rf

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