Werden Sie Vorreiter beim "Pellets-Check"!

Das Fraunhofer IFAM sucht 40 Schornsteinfeger oder SHK-Betriebe, die bereit sind, für einen Feldversuch die neue Dienstleistung "Pellets-Check" zu testen.

Pellets
Ist ein Gebäude für die Beheizung und Warmwasserbereitung über Holzpellets geeignet? Mit dem "Pellets-Check" sollen Fachhandwerker ihren Kunden bald eine schnelle Antwort liefern können. (Foto: 123rf)


Analog zum Heizungs-Check entwickelt die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung (IFAM) eine neue Dienstleistung mit dem Arbeitstitel "Pellets-Check". Mit diesem Check sollen SHK-Handwerker oder Schornsteinfeger für interessierte Kunden prüfen, ob deren Haus für eine Beheizung und Warmwasserbereitung durch Holzpellets, Holzhackschnitzel oder ähnliches geeignet ist. Dahinter steht der Gedanke, Hauseigentümer dazu zu bewegen, im Zuge einer Heizungsmodernisierung auf klimafreundliche Systeme umzusteigen. Unterstützt wird das Projekt vom Bundesumweltministerium. Auch der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) sowie der Bundesverband Schornsteinfegerhandwerk (ZIV) sind als Projektpartner mit an Bord.


Jetzt sucht das Fraunhofer IFAM 40 Betriebe, die bereit sind, den von ihnen entwickelten "Pellets-Check" auszuprobieren und von ihren Erfahrungen zu berichten. Die Betriebe müssen in der Handwerksrolle eingetragen und Innungsmitglied sein, und sie sollten aus Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz oder dem Saarland kommen. Interessenten können sich noch bis zum 20. Januar 2017 bewerben.

Mit neuer Dienstleistung neue Märkte erschließen?

Wer am Test teilnimmt, erhält eine Schulung im März und bekommt eine Software vom IFAM zur Verfügung gestellt, mit der er den sogenannten "Pellets-Check" bei Kunden durchführen kann. Der nimmt jeweils etwa ein bis zwei Stunden in Anspruch. Der Feldversuch dauert zwölf Monate. Betriebe sollten mit einem Zeitaufwand von etwa 80 Stunden rechnen. Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung von bis zu 2.700 Euro sowie eine Bescheinigung über die Teilnahme am Projekt der Nationalen Klimaschutzinitiative. Weitere Informationen über das Projekt, die Ausschreibung sowie das Bewerbungsformular gibt es auf der Projekt-Website.


Foto: 123rf

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