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Direktversicherung: Riesige Empörung bei Betroffenen

Wer eine Direktversicherung zur Altersvorsorge abgeschlossen hat, erlebt bei der Auszahlung eine böse Überraschung. Die Wut darüber ist groß. Selten ist ein Beitrag auf handwerksblatt.de auf so große Resonanz gestoßen wie der Text zum Thema Direktversicherung.

Dieser Artikel gehört zum Themen-Special Direktversicherung: zweimal abkassiert!
Direktversicherung: Riesige Empörung bei Betroffenen
Foto: Monika Nonnenmacher

Bei Auszahlung der Direktversicherung müssen viele Rentner die vollen Kranken- und Pflegebeiträge nachzahlen. Davon wurden viele Betroffene überrascht und reagieren entsprechend empört. "Das Thema wird systematisch totgeschwiegen", beschwert sich Handwerksblatt-Leser Hans Koch in einem Kommentar. "Auch Sendungen wie zum Beispiel 'Akte' greifen das Thema nicht auf, Leserzuschriften an Zeitungen versickern im leeren Raum. Die Direktversicherungsbeträge reduzieren das zu versteuernde Einkommen. Eine Lebensversicherung liegt grob geschätzt bei fünf Prozent Rendite. Dann schlägt die Kranken- und die Pflegeversicherung zu. Ergebnis: Ein Minus von rund 12 Prozent. Das Geld hätte man besser unter die Matratze gelegt. Ob es wohl mal eine Regierung geben wird, die die §§ 229 und 248 SGB V ersatzlos streichen wird? Immerhin sind diese Gesetze so geschickt formuliert, dass ein Schutz von Altverträgen nicht gegeben ist."

Die Redaktion fragte nach. Hans Koch ist seit 2010 in Rente und seitdem von den Beitragszahlungen für seine Direktversicherung betroffen. Den Vertrag hatte er bereits 1998 abgeschlossen. Die nachträgliche Änderung der Konditionen "ärgern ihn einfach". Er sieht keine Chance darin, juristisch dagegen vorzugehen. In verschiedenen Blogs zum Thema habe er verfolgt, dass viele Betroffene etwas versucht haben, aber damit keinen Erfolg hatten. Selbst das Bundesverfassungsgericht habe die Klage abgelehnt.
Diektversicherung
Koch hat sich an die Politik gewandt, doch die Dame aus der Abteilung Direktkommunikation der SPD hat seine Anfrage bewusst oder unbewusst falsch verstanden. Eine befriedigende Antwort auf den Vorschlag das Direktversicherungsdebakel zum Wahlkampfthema zu machen und nach gewonnener Wahl die entsprechenden Paragrafen aus dem Sozialgesetzbuch zu streichen, hat er nie erhalten. Auch Anfragen an die Presse blieben unbeachtet. Mit Einträgen in Blogs wolle er seinen "Frust ablassen", denn er sieht keine große Chance, "dass sich noch etwas ändern wird."

Die Betroffenen verlangen eine Gesetzesänderung

"Es ist traurig, dass es keinen 'Vertrauensschutz' mehr gibt für diese und in Zukunft wohl auch für andere Verträge", schrieb zum Beispiel Kurt Braun. "Nachdem die gesetzlichen Krankenversicherungen inzwischen fast 20 Milliarden Überschuss erwirtschaftet haben, wird es dringend notwendig, dieses irrsinnige Gesetz zu ändern und die Verbeitragung von Direktversicherungen wieder abzuschaffen", meint H. Pusch.

Und Rudolf Spengler kommentierte: "Ich bin ebenfalls Betroffener und habe soeben eine zwei Jahre dauernde Klage beim Sozialgericht hinter mir. (...) Ich habe mich gewehrt und verloren (...)." Und Lars fügt hinzu: "Ich habe mich damals bei der SPD-Fraktion beschwert und eine seitenlange Antwort bekommen, das sei systembedingt gerecht – was ein Hohn ist (...)." Auch Wolfgang macht seinem Unmut auf handwerksblatt.de Luft: "Wer immer Beiträge bis zur Beitragsbemessungsgrenze gezahlt hat, und das habe ich mein Leben lang, der wird jetzt noch mal bestraft, und das, obwohl die Krankenkassen keinen Verlust haben."

Viele erleben bei der Auszahlung der Rente eine böse Überraschung
Direktversicherung
Die Wut der Betroffenen ist offensichtlich groß, ebenso die Ratlosigkeit. Keiner wurde nach der Gesetzesänderung von der Krankenkasse oder dem Versicherungsträger darüber informiert. Viele erleben bei der Auszahlung der Rente eine böse Überraschung. Einige Kommentatoren wollten darum auch ganz praktische Fragen klären. Klaus Reinhardt wollte zum Beispiel wissen, wie es mit der Beitragspflicht sei, wenn die Direktversicherung von einer selbst bezahlten Lebensversicherung zu einem späteren Zeitpunkt vom Arbeitgeber übernommen worden sei.

Experte Albert Eberhardt, Geschäftsführer und Bereichsleiter der Unternehmensberatung der Handwerkskammer des Saarlandes dazu: "Die Zeit, in der man selbst eingezahlt hat, wird herausgerechnet. Man müsste die Krankenkasse fragen, wie viel man anteilsmäßig genau zu tragen hat." Ein Herr oder eine Frau Berger fragte, wie die Krankenkassenbeiträge und Pflegesätze bei vorzeitigem Rückkauf berechnet würden. "Am besten stellt man in einem solchen Fall eine Anfrage bei der Direktversicherung, wie hoch die Beiträge bei einer vorzeitigen Auflösung sind", rät Eberhardt.

Betroffene sollten Parteien anschreiben

Die Chancen, vor dem Europäischen Gerichtshof eine andere Entscheidung zu erwirken als vor deutschen Gerichten, könnte durchaus erfolgversprechend sein, so Eberhardt. Dort würden internationale Grundsätze der Ungleichbehandlung, die nicht verfassungskonform seien, verhandelt.

Unser ursprünglicher Artikel zum Thema::
Direktversicherung: Die Krankenkasse kassiert jetzt doppelt
"Wie die Aussicht auf Erfolg ist, müsste ein Fachanwalt für EU-Recht prüfen", so Eberhardt. Er rät Betroffenen dazu, eine Anfrage nach Brüssel oder Straßburg zu schicken, um herauszufinden, welche Kommission für das Thema zuständig ist, und dann einen Europaabgeordneten darauf anzusetzen. Ein weiterer Tipp von dem Wirtschaftsexperten: Die sozialpolitischen Sprecher einer Fraktion anschreiben, mit einer Kopie an den jeweiligen Fraktionsvorsitzenden der Landtagsfraktion und auf das Thema aufmerksam machen. "So kann etwas in die Gänge kommen", meint Eberhardt. "Es ist schließlich Wahljahr."

Text: Melanie Dorda, Fotos: Monika Nonnenmacher, 123rf
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Leserkommentare

11.05.2016 06:29:58 Uhr
Dr. Schwerdtner

Krankenkassenbeiträge auf Ersparnisse

Die SPD hatte ja die Gelegenheit, den Fehler von 2004 zu korrigieren, sprich mit den Linken das GMG zu verändern. Da ja auch die Sozialgerichte - man muß es schon so der Wahrheit entsprechend schreiben- eigentlich mit den Fehlurteilen die dumme Gesetzeslage nur fortschreiben, bleibt nur der Druck auf die Parteien. Die SPD muß als erste Partei abgestraft werden. Bei den nächsten Wahlen unter die Prozente von AfD. Vor der AfD sind wir Bürger sicher, denn mit denen will keiner koalieren, sie bleibt sicher in der Opposition.
Was den noch "großen" Parteien plötzlich zur Altersarmut einfällt, war von mir schon seit 40 Jahren so schon erwartet worden. wie sagte es Frau Nahles- gar nicht ministrabel- zum 1. MAi:"wenn ich das Geschwätz von professoralen Sesselfurzern zur Rente mit 70 höre, kommt mir das Kotzen". Wenn ich das Geschwätz dieser sozialpolitischen Sesselfurzerin höre, passiert mir das Gleiche, zusätzlich werde ich mit den Beiträgen zur Kranken- und Pflegekasse um meine Ersparnisse für das Alter betrogen. Macht nur weiter so.
Denkzettel bei den nächsten Wahlen.

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03.05.2016 10:51:39 Uhr
Elke Görtz

Nur gemeinsam können wir etwas erreichen

Es ist und bleibt eine Ungerechtigkeit und kommt einer Enteignung gleich. Der Antrag "Der Linken" wurde im Bundestag in der vergangenen Woche abgeschmettert, den Vorsitz hatte Ulla Schmitt ?????!!!!!, die für das GKV-Modernisierungsgesetz federführend war. Trotz allem ist Bewegung in die Sache gekommen, und wir alle müssen Aufklärungsarbeit in der breiten Öffentlichkeit leisten. Wer noch kein Mitglied im Verein Direktversicherungsgeschädigte e. V. ist (www.dvg-ev.org) ist, sollte es schnellstens werden, dort werden alle Fragen beantwortet. Nur gemeinsam können wir etwa erreichen.

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29.04.2016 12:45:29 Uhr
Elisabeth Langen

Direktversicherung

Unserem sogenannten "Sozialstaat" ist jedes Mittel recht, an unser sauer verdientes Geld zu kommen, um damit Finanzlöcher zu stopfen. Mein Vertrag, der bereits seit den 1990er Jahren bestand, wurde somit einseitig und damals ohne mein Wissen geändert. Es ist einfach unglaublich, dass auch noch das Bundeverfassungsgericht dem stattgegeben hat!!!
Jetzt darf ich rund 11.000,-- € zurückzahlen. Hierin sind auch noch die Arbeitgeberbeiträge enthalten! Wie kann so etwas sein???
Mein Glaube an diesen unseren Rechtsstaat ist jedenfalls gründlich erschüttert, um es milde auszudrücken.

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14.04.2016 01:46:38 Uhr
Gerhard Klußmeier

Direktversicherung: zweimal abkassiert!

Guten Tag, die ganz direkte Enteignung, durch den Diebstahlsauftrag des Gesundheitsministerums an die Krankenkassen, ist noch in anderer, als immer begründeter, Weise sehr dubios: Die Krankenkassen benennen die Auszahlung der während der Arbeitszeit aus Netto-Einkommen bezahlten Lebensversicherung als Einkommen – doch es ist schlichtweg kein Einkommen, weil dafür üblicherweise Sozialversicherungsbeiträge und zudem Steuern zu entrichten wären. Die jetzt schon 5 Mal an Minister Gröhe gestellte Frage, ob es ein zu benennendes Gesetz gibt, nach dem Einkommen, Lohn etc. mal mit Steuern und Krankenkassen-Beiträgen zu belasten sind und auch mal ohne Steuern, blieb unbeantwortet – offensichtlich gibt es so eine Zuordnung von Einkommen nicht (auch normale Betriebsrenten werden ja mit den Abgaben belastet, und die Lebensversicherungs-Auszahlung wird ja direkt als betriebliche Versorgung benannt) , sonst hätte ich doch wohl eine Antwort bekommen von Gerhard Klußmeier – ein um 12.000 Euro Bestohlener

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14.04.2016 11:46:56 Uhr
Regine Folgmann

Krankenkassenbeiträge auf Direktversicherungen

Wenn ich das alles so lese frage ich mich: Warum hat man uns in dem Gluben gelassen, daß die
Direktversicherung die 3. Säule der Altersversorgung ist. Meine DV ist 1995 abgeschlossen
worden. Da war keine Rede von dieser neuen Zwangsabgabe. 2004 wurde klammheimlich eine
"Reform" eingeführt. Was hat meine DV, die ich jetzt ausgezahlt bekomme, mit dieser 2004
erlassenen Doppelbestrafung zu tun? Ich werde mich mit allen Mitteln wehren, obwohl das
hier schon viele versucht haben. Das mit der Klage, Anfrage wie auch immer an die EU werde
ich mir genau ansehen. Man wird von diesem korrupten Staat an allen Ecken und Enden betrogen, natürlich nur wir "Kleinen".
Regine Folgmann

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09.04.2016 02:35:41 Uhr
Ralf Krüdewagen

Pauschalversteuerung

zitiere Hansjürgen Daerr:

Meine Erfahrungen mit der Direktversicherung

Wenn mir jemand einen Tipp geben kann, wie ich die Steuerlast von 8.500,00 € senken kann, wäre ich sehr dankbar.


Wurden denn die Beiträge nicht bereits mit 20% pauschal versteuert? Dann ist die Auszahlung steuerfrei, wenn die Versicherung 12 Jahre lief.

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08.04.2016 04:44:39 Uhr
Wolfgang Krentscher

tipp

zitiere Hansjürgen Daerr:

Meine Erfahrungen mit der Direktversicherung

Ich habe 2002 nach dem sogenannten "altem recht" eine Direktversicherung abgeschlossen.
Die Beiträge wurde mir im Rahmen einer Entgeltumwandlung gezahlte 2015 wurde mir die Auszahlung angeboten. Ich habe 19.737,79 € ausgezahlt bekommen, alternativ ca. 70,00 € mtl. Ich habe mich für die Einmalzahlung entschieden. Ich zahlte jetzt jeden Monat ca. 30,00 €
Krankenversicherung für die nächsten 120 Monate = 3.600,00 €, das Finanzamt fordert 8.500,00 € Steuern von mir. Insgesamt zahle ich also 12.100,00 € zurück. Von dem Betrag von 19.737,79 € bleiben mir also 7.637,79 €.
Wer mir jetzt sagt, Direktversicherung ist eine ideale Möglichkeit fürs Alter vorzusorgen, möge sich bitte diese Zahlen anschauen. Sie entsprechen der Wirklichkeit.
Wenn mir jemand einen Tipp geben kann, wie ich die Steuerlast von 8.500,00 € senken kann, wäre ich sehr dankbar.


hallo..... informieren bei der Verbraucherzentrale Hamburg......http://www.vzhh.de/gesundheit/93120/g ute-nachricht-fuer-viele-rentner.aspx

Zitieren
08.04.2016 03:54:55 Uhr
Hansjürgen Daerr

Meine Erfahrungen mit der Direktversicherung

Meine Erfahrungen mit der Direktversicherung

Ich habe 2002 nach dem sogenannten "altem recht" eine Direktversicherung abgeschlossen.
Die Beiträge wurde mir im Rahmen einer Entgeltumwandlung gezahlte 2015 wurde mir die Auszahlung angeboten. Ich habe 19.737,79 € ausgezahlt bekommen, alternativ ca. 70,00 € mtl. Ich habe mich für die Einmalzahlung entschieden. Ich zahlte jetzt jeden Monat ca. 30,00 €
Krankenversicherung für die nächsten 120 Monate = 3.600,00 €, das Finanzamt fordert 8.500,00 € Steuern von mir. Insgesamt zahle ich also 12.100,00 € zurück. Von dem Betrag von 19.737,79 € bleiben mir also 7.637,79 €.
Wer mir jetzt sagt, Direktversicherung ist eine ideale Möglichkeit fürs Alter vorzusorgen, möge sich bitte diese Zahlen anschauen. Sie entsprechen der Wirklichkeit.
Wenn mir jemand einen Tipp geben kann, wie ich die Steuerlast von 8.500,00 € senken kann, wäre ich sehr dankbar.

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03.04.2016 09:52:46 Uhr
Sigrid Steffens

Krankenversicherungsbeitrag für direktversicherunszahlungen

Hallo Betroffene Rentner
Ich gehöre auch zuden geprellten Rentnern die für ersparte Beträge der direktversicherung seit 2jahren zusätzlich Krankenversicherungsbeiträge für 10 Jahre berechnet monatlich zahlen muss.
In diesem Jahr haben die Krankenkassen den allgemeinen beitragssatz erhöht was bekannt sein dürfte.
Nun hat die Krankenkasse den Betrag den sie vor 2 Jahren für 10 Jahre errechnet hat ebenfalls monatlich erhöht.
Hiergegen habe ich im Januar Widerspruch erhoben da eine dynamisierung der festgesetzten Beträge auf 10 Jahre für die Einmalzahlung aus der direktversicherung nicht rechtens sein kann. das wäre ein weiterer Betrug in dieser Sache.
Mich interessiert nun ob auch andere Leidensgenossen davon betroffen sind und wie in dieser Sache argumentiert wird.
Würde mich freuen wenn ich hierzu euren Kommentar erhalte

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23.03.2016 05:40:01 Uhr
Hermann Popp

Direktversicherungsbetrug in unserer Bananenrepublik

Hurra, die SPD hängt bereits stellenweise auf 20% und tiefer, die Richtung passt zumindest. Die vom roten Gasableser Schröder mit seiner Gesundheitsniete Ulla Schmidt hirnrissig eingefädelte Superabzocke der Rentner bestätigt einwandfrei große kriminelle Energie der Politiker. Auch Merkel und die CDU hat damals zugestimmt, na ja, was will man von der Lobbyistenfrau anderes erwarten. Krankenkassen haben überhaupt seit Rot/Grün eine enorme Machtsteigerung erfahren dürfen (Lobby) und verlangen so heute u.a. vom Bürger die Offenlegung von Jahressteuerbescheiden als "Einkommensnachweise" (Sollte man letztere nicht überhaupt gleich ins Internet stellen?).
Für mich ist klar, mindestens 80% unserer Politiker sind korrupt, geldgeil, haben einen IQ im Fieberthermometerbereich und sind eindeutig voll im Meineid (...zu meinem eigenen Wohl). "Geht das Geld am Konto ein, werd' ich schnell deiner Meinung sein". Auch die Rechtsprechung unserer Justiz läuft auffallend genau in diese Richtung. Verwunderung über den Zulauf in der AfD?? Völlig logisch, nachvollzieh-, erklärbar und Folge der Politik eines angeblichen Rechtsstaates im 21. Jahrhundert.
Die Krankenkassenbeiträge steigen immer weiter, wie für 2017 schon wieder angekündigt. Damit wird aus der Direktversicherung künftig noch viel mehr abkassiert, laut der Gerichte aber völlig rechtens. An meinem Geld, in den 80er Jahren hart erarbeitet, erfeuen sich jetzt Manager der kranken Kassen oder der kranken Kassenärztlichen Vereinigung. Und der für doof gehaltene Bundesbürger? Er wird als Wahlvieh benutzt, um ihn dann die nächsten Jahre erneut brutal mit allen Mitteln abzukassieren oder einfach durch Mario Draghi konsequent enteignen zu lassen.

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29.02.2016 12:18:27 Uhr
Dr. Schwerdtner, Wol

Direktversicherung

Natürlich ist die Wut über diese Geld´vernichtung groß. Alle Gerichte wollten das Unrecht aber nicht begreifen. In 1. Instanz hat die Richterin gelogen, in 2. Instanz hatte der Anführer des Senats keinerlei Rechtskenntnisse und beim Bundessozialgericht ist amn auf die individuelle Fallproblematik gar nicht eingegangen und hat mich mit einem Pauschalurteil abgespeist. Das nicht entscheiden wollen ist schlimmer als Dummheit. Seit 14 Monaten ist nun meine Verfassungsbeschwerde anhängig. Das Einzige, was wir tun können: immer wieder empfehlen, auf keinen Fall die SPD zu wählen. Problem: die CDU hat mitgemacht. Die FDP war 2003 in der Opposition und hat sich geschlossen gegen die Gesetzesänderung ausgesprochen. Nachher wollte Minister Bahr(auch sonst völlig ahnungslos, habe mehrmals mit ihm gesprochen) davon nichts mehr wissen. Wenn man mal Zuhörer im Gesundheitsausschuss war und die Fragen der Abgeordneten an die sog. Experten/Lobbyisten gehört hat, kommt einem das Schaudern. Wie sagte gestern Herr Lindner/FdP zu Frau Steinbach: es müsse eine Obergrenze für Dummheit eingeführt werden, das gilt für die Abgeordneten gleichermaßen. Also allen Leuten von der Ungerechtigkeit berichten, die meisten sind ja noch keine Rentner und wissen das Problem noch gar nicht. Also nie wieder SPD, dann kommt Gabriel schon von den 25 % herunter auf unter 20 %. Mit freundlichen Grüßen

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29.02.2016 11:44:07 Uhr
Radtke, Regina

durch Entgeltumwandlung eine betriebliche Altervorsorge

Warum wird nicht der Rat befolgt, und ein Schreiben nach Brüssel verschickt, nur schimpfen hilft auch nichts! Da gibt es viele, die betroffen sind!!!
Vielleicht sollte man sich mal zusammen tun, und etwas unternehmen!!!

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27.02.2016 09:32:02 Uhr
Lezajic, Ingrid

Betrogen

Ich gehöre auch zu den Betrogenen/nachträglich Enteigneten. Ich habe währen der Einzahlzeit die vollen Sozialabgaben und nun zahle ich 10 Jahre lang noch einmal Sozialabgaben = Dreifachverbeitragung. Es konnte mir bisher auch keiner plausibel erklären, warum ich Dreifachverbeitragt werden. Ganz lapidar heißt es immer nur, wenn der Arbeitgeber in der Gruppenversicherung als "Versicherungsnehmer" genannt ist, ist es ein "Versorgungsbezug" und Sozialabgaben müssen gezahlt werden. Es interessiert aber niemanden, dass mein Arbeitgeber ausser seinem Namen im Gruppenversicherungsvertrag keinerlei Zuschüsse zu meinen Vertrag geleistet hat, weder in der Anparphase noch in der Auszahlzeit. Ich rate heute allen von derartigen Verträgen ab - es gibt keinen Vertragsschutz und keine Rechtssicherheit mehr in dieser deutschen Bananenrepublik!

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