Dienstag, 26. Juli 2016
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Diese Fördermittel gibt's für Handwerker

Fördermittel sind für Betriebe interessant - aber viele Unternehmer im Handwerk haben nicht die Zeit, sich durch den Dschungel der einzelnen Programme zu kämpfen. Das müssen Sie auch nicht mehr: Denn wir stellen in unserem großen Spezial die besonderen Angebote der einzelnen Bundesländer vor - von Nordrhein-Westfalen bis Brandenburg, von Mecklenburg-Vorpommern bis Baden-Württemberg.

Handwerk
Foto: Axel Weiss
NRW: So kommen Betriebe an billiges Geld: Um in den Genuss von landeseigenen Förderprogrammen zu gelangen, müssen Betriebe einen Firmensitz in NRW haben. Gefördert werden neben Gründungen, Übernahmen und Beteiligungen zumeist Investitionen, die zum Wachstum des Unternehmens und damit zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen sollen. Für Umschuldungen oder Sanierungen sind die Programme nicht gedacht.

So fördern die Sachsen das Handwerk: Wie unterstützt das Bundesland kleine und mittlere Betriebe aus dem Handwerk? Der Freistaat bietet für die gewerbliche Wirtschaft eine breite Förderpalette an. Die Mehrzahl der Förderprogramme wird dabei von der Sächsischen Aufbaubank (SAB) mit Landes-, Bundes- und EU-Mitteln abgewickelt.

Rheinland-Pfalz: So kommen Handwerker an billiges Geld. Im Südwesten Deutschlands arbeiten Kammern und Förderinstitute Hand in Hand – Handwerker sollten aber die Beratungsangebote frühzeitig nutzen.

Brandenburg: Förderlandschaft im Umbruch. Seit Februar gilt eine neue Richtlinie für die Gemeinschaftsaufgabe zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft (GRW-G). Einige Änderungen stoßen im brandenburgischen Handwerk auf Unverständnis.

Mecklenburg-Vorpommern: Geld fürs Handwerk aus der Landeskasse. Noch sind die Fördertöpfe für Unternehmen in den neuen Bundesländern gut gefüllt. Das gilt auch für Mecklenburg-Vorpommern. Welche Programme sich für die örtlichen Betriebe im Handwerk am besten eignen:

Förderprogramme für Handwerker im Saarland: Im kleinsten Flächenland ist ein effizientes Netzwerk aus Kreditinstituten, landeseigenem Förderinstitut und der Unternehmensberatung der Handwerkskammer am Werk.

HandwerkNiedersachsen lockt kleine Betriebe mit günstigen Krediten: Das Bundesland hat zahlreiche Förderprogramme, einige davon richten sich speziell an Handwerksunternehmen und Unternehmen in strukturschwachen Regionen.

Die wichtigsten Förderprogramme für Süddeutschland: Von Gründung über Wachstum, Innovation und Umweltschutz bis hin zur Unternehmensstabilisierung reichen in Bayern die Förderprogramme, von denen auch Handwerker profitieren können. Auf der Existenzgründungs-, der Wachstums- und Investitionsfinanzierung liegen die Schwerpunkte der Förderung im Bundesland Baden-Württemberg.

Sachsen-Anhalt: Darlehen statt Zuschüsse. In Sachsen-Anhalt richtet die Investitionsbank (IB) ihre Förderpraxis bereits schrittweise auf die neue Situation aus, die ab dem Jahr 2014 durch die Umstellung der EU-Förderung entstehen wird. Statt Zuschüssen erhalten Unternehmen daher zunehmend Förderdarlehen.

Thüringen: Günstige Kredite für Investitionen. In Thüringen nutzen Handwerksbetriebe am liebsten das Programm „Thüringen-Invest". Welche Förderprogramme sich in diesem Bundesland außerdem lohnen:

Hessische Handwerker bekommen Starthilfe: Handwerksbetriebe in Hessen schätzen vor allem die „Gründungs- und Wachstumsfinanzierung", die ihnen die Wirtschafts- und Infrastrukturbank anbietet. Welche Fördermittel es sonst noch in dem Bundesland gibt.
Der Weg zu den FördertöpfenDer Weg zu den Fördertöpfen
Welche Fördermittel gibt es für Handwerker im Norden? In Schleswig-Holstein gibt es Förderlotsen und Hamburg bietet keine speziellen Förderprogramme für Handwerker, sondern unterstützt vor allem Firmengründer.

Bürgschaften – mit und ohne Bank: Wenn die Sicherheiten für eine Kreditbewilligung bei der Hausbank nicht ausreichen, können Unternehmer eine Ausfallbürgschaft von der Bürgschaftsbank ihres Landes erhalten. Jede vierte Bürgschaft in Deutschland wird an einen Handwerker vergeben.

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