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März, 2010
Mehr als nur ein Fashion-Trend...
Die neuen Hairstyles für Frühjahr und Sommer 2010
Handwerk
Topmodisch und unübersehbar: die Frisurenmode für Frühjahr und Sommer 2010
Foto: Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks
Wahre Werte sind jetzt wieder gefragt. Das gilt auch für die Mode. Die neue Frisurenkollektion für das Frühjahr und den Sommer 2010 ist dafür ein Paradebeispiel. Garanten gegen die Kurzlebigkeit unserer Zeit sind Klassiker und Kultfrisuren wie der Bob, der Pilzkopf, die Lockenmähne oder auch der Retro-Charme der 40er-Jahre-Filmdiven. Im neuen Design sind sie topmodisch und vor allem unübersehbar. Wenn Sie im Bild sein wollen, schauen Sie mal in unsere Fotogalerie zur neuen Frisurenmode!

Die neuen Hairstyles zeigen sich mal leicht und natürlich aber auch expressiv und ungebändigt. Auffallend sind die Wechselspiele aus kurz und lang, aus glatt und wellig. Daraus entstehen interessante Asymmetrien und Kontraste. Und: Es kommt wieder mehr Bewegung ins Haar. Locken, Wellen und eine ausgeprägte Struktur sind angesagt. Besondere Akzente werden zudem durch typgerechte Farbeffekte und Hair Extensions gesetzt. Die neue Kollektion des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) bringt den modischen Lifestyle in seiner Vielfalt und in zeitlosem Chic auf den Punkt. Von smarten und sehr urbanen Optiken bis hin zu extravaganten und rebellischen Stylings - hier finden Frauen und Männer exquisite Hairstyles für ihr Sommer-Outfit. Die ZV-Modemacher haben deshalb einmal mehr fachlich alle Register gezogen. Die neuen Frisurenlooks verkörpern perfekten Chic aus Profi-Hand und zeigen eindruckvoll, was modisch gesehen die warme Jahreszeit so unwiderstehlich macht.

SÜSSE SOMMERFRUCHT
Er ist zurück: der legendäre Pilzkopf. Die moderne Variante der Frisur, die in den frühen 60'er Jahren Trendlook der Beatniks war, besticht durch einen leichten Undercut. Der sorgt dafür, dass die Gesamttextur schmal bleibt. Die sanfte Stufung und die kurzen Seiten geben frischen Appeal und qualifizieren den Pilzkopf als idealen Sommer-Look. Supermodels wie Irina Lazareanu tragen ihn bereits - ein klares Trend-Indiz für 2010! Mit Stylingprodukten aufgewuschelt und locker nach hinten frisiert offenbart der Pilzkopf sein ganzes Verwandlungspotenzial.

TAUSENDSASSA
Der Bob gehört längst zu den Frisuren-Klassikern. Sein unschätzbarer Vorteil: Wohl kaum ein Cut bietet so viele Variationsmöglichkeiten. Hier erhält die durchgestufte Variante durch eine sanfte Umformung Dynamik und Bewegung. Das Ergebnis: Ein erfrischend leichter und höchst moderner Sommer-Look. Volumen gibt die ansteigende Stufung von Nacken und Seiten zum Oberkopf hin. Der tiefe Scheitel rundet das Gesamtbild elegant ab. Dank Extensions im Nacken- und Seitenbereich avanciert der Classic-Bob zum Long-Bob. Dabei sorgen glatte Ansätze und wellige Spitzen für ein interessantes Konturenspiel.

TRAPEZ-KÜNSTLERIN
Geometrie für Fortgeschrittene: Hier wird ein mittellanger Bob im unteren Bereich leicht gestuft, bis eine insgesamt runde Form entsteht. Die großen, definierten Locken ergeben eine trapezförmige Struktur, die durch den Mittelscheitel noch verstärkt wird. Durch das extreme, zu den Seiten auslaufende Volumen entsteht ein expressiver Look, der Anleihen bei den Filmdiven der 40'er Jahre nimmt. Das Mattblond verläuft von unten nach oben zunehmend heller, bleibt aber insgesamt zurückhaltend. Die Variante: Ein Look aus edlen Wellen auf der einen und ungebändigter Lockentextur auf der anderen Seite. So entsteht ein fulminantes Spiel mit Kontrasten. Very vampy!

PURE VERLOCKUNG
Das Geheimnis hinter dem modernen Amazonenlook ist die ausgefeilte Slice-Technik. Dabei wird das lange Haar grob nach vorne durchgestuft, wobei immer wieder wie zufällig arrangierte, kurze Stufen eingeschnitten werden. Durch dieses gezielte Einslicen entsteht viel natürliche Bewegung im Haar, die Frische und Leichtigkeit ausstrahlt. Für den Wild-Girl-Appeal bedarf es dann nur noch spezieller Stylingprodukte und eines Diffusors: Fertig ist die Traummähne! Und die überzeugt auch im Powerlook: Eingeschlagen und im Nacken festgesteckt, wird die Mähne zum Trapez-Kunstwerk.

Handwerk
Foto: Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks


VON BONBONS UND NIXEN...
So unterschiedlich die Trend-Make-ups für den Sommer auch sind: Ihr Ziel bleibt das gleiche. Sie sollen Teint, Augen und Lippen ins optimale Licht rücken und dem Gesicht den ultimativen Glow verleihen. Der Fokus liegt diesen Sommer auf den Augenbrauen. Dabei ist eine natürliche Form und ein gepflegtes Styling das A und O!

Geheimnisvoll und nixengleich präsentiert sich der Aqua-Look (E3). Bevorzugt wird eine insgesamt kühle Farbpalette: So erstrahlen Augen in leuchtenden Türkis- und Grüntönen, die die Farben des Meeres aufgreifen. Unverzichtbar ist eine Base, die den Teint feinporiger und ebener erscheinen lässt. Unter dem transparenten Roségloss wird ein Lipbooster appliziert, der die Lippen voller macht und gleichzeitig pflegt.

Ebenfalls auf kühle Nuancen setzt der Pink Nude-Style (E1). Die Augen, in offener Bananenform geschminkt, werden in Bonbonrosa und Aubergine schattiert, während die Lippen mit einem zarten Perlmuttschimmer versehen werden. Essenziell ist ein sorgfältiges, expressives Augenbrauenstyling, das den Gesichtskonturen den nötigen Rahmen gibt.

Der Fresh-Look (E2) legt warme, sinnliche Farben zugrunde, die den Teint unvergleichlich strahlen lassen. Dafür werden hellgelber und orange-abricotfarbener Eyeshadow appliziert, die sorgfältig verblendet werden. Ein Blush auf Mineralpuderbasis sorgt für ein glänzendes Finish auf den Wangen. Perfekt abgerundet wird der Look durch Lippen in sattem Gold-Orange.

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Foto: Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks


LAISSEZ-FAIRE
In der Herrenmode geben sich die neuen Short Cuts lässig-rebellisch und folgen keinen gängigen Regeln. Stattdessen erzeugen unterschiedliche Längen Unruhe und gewollte Brüche. Zwar dominieren sauber geschnittene Konturen, doch kurze Seiten, längere Strukturen am Vorderkopf sowie diverse Längen am Oberkopf erzeugen ein beeindruckendes Spiel mit Kontrasten. Und auch der Pony ist von einzelnen, längeren Strähnen durchzogen. Die Stärke des Cuts liegt in seinen unzähligen Stylingvarianten: Gekonnt zerzaust und nach oben frisiert kulminiert er im soften Punk-Style, streng zurück gegelt und mit bravem Scheitel versehen, ergibt sich die perfekte Gentleman-Optik. Und die Farbe? Setzt die Unruhe mit wie zufällig platzierten Reflexen in den Längen konsequent fort.

MODERN BEAT
Ashton Kutcher hat es raus: Er trug als einer der Ersten die moderne Variante des Pilzkopfs und etablierte damit einen neuen Männerlook in Hollywood. Den romantischen Touch verdankt der Schnitt einer Verlagerung des Volumens zum Vorderkopf hin. Diese Längenzunahme gibt dem Cut seine volle Textur und gipfelt in einer dominanten Ponypartie. Das betont unweigerlich die Augen. Und so wirkt der Grundschnitt auch nicht mehr schwer und plastisch wie zu Zeiten der Beatles, sondern stylish und manchmal herrlich verträumt. Essenziell ist eine Farbveredelung, die das warme Hellbraun intensiviert. Das Ergebnis: Ein unwiderstehlicher Look voller Harmonie und Natürlichkeit!

DARK KNIGHT
Pimp my Topfschnitt: Die futuristische Variante des Frisurenklassikers überzeugt mit voller Textur und extralangem Pony, der dramatisch über die Augen fällt und den Emo-Style zitiert. Während der Nacken kurz gehalten wird, bleibt der Oberkopf stufig, dabei aber üppig. Die Koteletten sind insgesamt kürzer und gerade geschnitten, so dass sie auf einer Linie mit dem Pony liegen. Die satte, braune Farbe sorgt für zusätzliche Dramatik und verleiht dem überlangen Pony die Aura eines Schutzschilds. Special Styling: Eine zahme Seitenpartie und ihr wilder Gegenpart sorgen für asymmetrischen Chic.

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