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| Foto: Koeln Messe |
Die aktuellen Konjunkturumfrage der Raumausstatter zeigt einen deutlichen Positivtrend: Rund 35 Prozent der Unternehmen bezeichnen ihre gegenwärtige wirtschaftliche Geschäftslage als gut; nahezu jeder zweite Betrieb schätzt sie als befriedigend ein.
„Wirtschaft ist zum großen Teil Psychologie. Eine negative Stimmung drückt die Umsatzzahlen. Gerade deswegen und aufgrund des schwierigen Umfeldes freut mich die positive Grundstimmung unserer Betriebe besonders“, so Henning Cronemeyer, Geschäftsführer des
Zentralverbandes Raum und Ausstattung (ZVR). Überwiegend positiv sieht auch die Vorschau auf die nächsten sechs Monate aus. Zirka 14 Prozent der Betriebe rechnen mit einer Verbesserung der Geschäftslage, rund zwei Drittel erwarten, dass sie konstant bleibt.
Die privaten Auftraggeber in Deutschland stützten die wirtschaftliche Situation des Raumausstatter-Handwerks. Von den Konjunkturpaketen der Bundesregierung konnten die Betriebe jedoch nicht im erhofften Maße profitieren, erklärt der
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Zentralverband. Wie die aktuelle Konjunkturumfrage des ZVR belegt, ist der Anteil von öffentlichen Auftraggebern leicht von 9,10 auf 9,31 Prozent des Umsatzes gestiegen.
Auch die Umsatzentwicklung im letzten Halbjahr stellt sich erfreulich dar. So berichten 73,08 Prozent der Betriebe von gestiegenen bzw. unveränderten Umsätzen im Handwerksbereich. Anlass zur Sorge zeigt sich jedoch im Handelsbereich. Die Aktivitäten der Hersteller im Direktvertrieb und im Internethandel ließen sowohl die Umsätze als auch die Margen in diesem Bereich sinken. 39,76 Prozent der Betriebe berichten von gesunkenen Umsätzen im Handelsbereich.
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