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Zuschüsse für Einbruchschutz

Jetzt beginnt die Hochsaison für Einbrecher: Wer sein Haus oder seine Wohnung schützen will, kann bis zu 1.600 Euro Zuschuss vom Bund bekommen.

Die Diebe sind vor allem an Bargeld und Schmuck interessiert.Um in die Häuser und Wohnungen zu gelangen, gehen sie ziemlich rabiat vor. Foto: © Burmakin Andrey/123RF.com
Die Diebe sind vor allem an Bargeld und Schmuck interessiert.Um in die Häuser und Wohnungen zu gelangen, gehen sie ziemlich rabiat vor.

Alle, die Ihr Eigenheim vor Einbruch schützen wollen, können bis zu 1.600 Euro Zuschuss für Maßnahmen zum Einbruchschutz in Bestandsgebäuden erhalten. Die Zuschüsse sind gestaffelt: Die ersten

  • 1.000 Euro der förderfähigen Investitionskosten werden mit 20 Prozent bezuschusst.
  • Für alle zusätzlichen förderfähigen Kosten, die über 1.000 Euro hinausgehen, wird weiterhin ein Zuschuss von zehn Prozent gewährt. 


Anträge müssen vor Vorhabensbeginn über das KfW-Zuschussportal gestellt werden. Das Bundesinnenministerium stellt 65 Millionen Euro für Einbruchschutz im Jahr 2019 bereit.

Mechanische Sicherungen stehen an oberster Stelle

Infos zum fachmännischen Einbau von Sicherheitstechnik durch spezialisierte Fachunternehmen gibt es bei den polizeilichen Beratungsstellen.

Herstellerverzeichnisse findet man unter www.k-einbruch.de.
Am häufigsten wird der Einbau einbruchshemmender Haus- und Wohnungstüren, der Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster sowie Nachrüstsysteme für Haus- und Wohneingangstüren gefördert. Mit den Maßnahmen kann laut KfW ein wirksamer Einbruchschutz erzielt werden. Pro Wohneinheit werde im Durchschnitt etwa 5.000 Euro in Einbruchschutz investiert. Durchschnittlicher Zuschussbetrag liegt bei 500 Euro.

Wichtig: Der Auftrag muss durch ein Fachunternehmen ausgeführt werden.

Seit Programmeinführung vor drei Jahren habe man kontinuierlich Verbesserungen vorgenommen. Zum Beispiel können seit November 2016 die Anträge auf die Zuschussförderung online im KfW-Zuschussportal gestellt werden.  Auch habe man die Mindestinvestitionssumme gesenkt, damit auch kleinere Sicherungsmaßnahmen und auch Mieter besser gefördert werden können.

Alternativ zu dem Zuschussprogramm können Eigentümer und Mieter auch zinsgünstige Kredite für Einbruchschutzmaßnahmen nutzen.

Weitere Infos: 
www.kfw.de/455
 
www.kfw.de/159  

Text: / handwerksblatt.de
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