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Neues Präsidium bei Tischlern und Schreinern

Auf der Mitgliederversammlung haben die Delegierten am 30. November in Berlin Thomas Radermacher zu ihrem neuen Präsidenten gewählt.

Das neue TSD-Präsidium und ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer (v. l.): Matthias Winter, Stefan Zock, Wolfgang Pflücke,  Thomas Radermacher, Karl-Friedrich Hodapp, Heino Fischer, Hans Peter Wollseifer und Mario Schmidt. Foto: © TSD/art-pix.com
Das neue TSD-Präsidium und ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer (v. l.): Matthias Winter, Stefan Zock, Wolfgang Pflücke, Thomas Radermacher, Karl-Friedrich Hodapp, Heino Fischer, Hans Peter Wollseifer und Mario Schmidt.

Radermacher folgt auf Konrad Steininger, der nach 15 Jahren im Präsidium des Bundesinnungsverbandes des Tischler- und Schreinerhandwerks – zunächst als Vize-Präsident und seit 2010 als Präsident – nicht mehr zur Wahl angetreten war. In die Ära Steininger fiel unter anderem die grundlegende Modernisierung der Innungsorganisation, im Zuge derer gleich mehrere Meilensteine zur Zukunftssicherung der Branche erreicht wurden.

Thomas Radermacher will an diesen erfolgreichen Weg anknüpfen und neben Errungenschaften wie der Branchenmarke Tischler Schreiner Deutschland, dem professionalisierten Nachwuchsmarketing durch die TSD-Nachwuchskampagne, dem Auf- und Ausbau der fundierten TSD-Fachliteratur-Reihe sowie der Umsetzung verbändeübergreifender digitaler Serviceleistungen insbesondere die Bereiche Technik und Normung, die politische Vernetzung und die finanzielle Ausstattung weiter ausbauen.

Der 57-jährige Tischlermeister und öffentlich bestellte Sachverständige aus Meckenheim bei Bonn brennt für sein Handwerk: "Mein Beruf ist meine Leidenschaft", nennt er sein Kredo in Berlin. Auch deshalb schätzt er die Arbeit seines Vorgängers und sieht den Bundesinnungsverband sehr gut aufgestellt. Kontinuität bedeutet für Radermacher aber auch kontinuierliche Weiterentwicklung: "Die Sichtbarkeit unserer Organisation nach innen und außen weiter zu erhöhen" und Kompetenzen zu bündeln, seien dabei zwei wichtige Ziele für die kommende Amtszeit.

Text: / handwerksblatt.de

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