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Kooperation für mehr IT-Sicherheit im Handwerk

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks startet mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik eine Zusammenarbeit, um die IT-Sicherheit in Handwerksbetrieben zu verbessern.

Der ZDH wird der Allianz für Cyber-Sicherheit beitreten. Im Rahmen dieser Initiative will der Verband künftig die mittelstandsspezifische Perspektive in den branchenübergreifenden Dialogprozess zur Cyber-Sicherheit einbringen (Foto: © rawpixel/123RF.com)

Immer öfter werden mittelständische Handwerksunternehmen zum Ziel von Hackerangriffen, Schadsoftware, Phishing und anderen Cyberattacken. Um den Betrieben die Relevanz des Themas IT-Sicherheit zu verdeutlichen und sie in der IT-Prävention sowie in der Abwehr solcher Angriffe zu unterstützen, haben sich der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf eine Kooperation verständigt. Dazu haben ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer und BSI-Präsident Arne Schönbohm eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Der ZDH und das BSI wollen künftig verstärkt zusammenarbeiten, kontinuierlich Erfahrungen austauschen und gemeinsame Projekte im Bereich der IT-Sicherheit umsetzen. Gemeinsame Ziele sind, bei den Unternehmen eine wachsende Sicherheitssensibilität zu wecken und ihnen Informations- und Unterstützungsangebote zu machen. Dazu soll eine Dialogplattform zum Informations- und Erfahrungsaustausch für Handwerksunternehmen geschaffen werden. Außerdem wollen ZDH und BSI gemeinsame Webinare und Präsenzveranstaltungen, Leitfäden, Informationsbroschüren, Erklärfilme wie auch Checklisten entwickeln.

Bewusstsein für die Gefahren schärfen

Der ZDH wird der Allianz für Cyber-Sicherheit beitreten. Im Rahmen dieser Initiative wird der Verband künftig die mittelstandsspezifische Perspektive in den branchenübergreifenden Dialogprozess zur Cyber-Sicherheit einbringen. "Längst ist es so, dass auch unsere Handwerksbetriebe von Cyberangriffen betroffen sind, und dass die Schäden, die dadurch entstehen, oft sehr kostspielig sind. Es ist daher wichtig, dass sich unsere Betriebe gegen solche Angriffe wappnen", sagt ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer. "Die Zusammenarbeit von ZDH und BSI will dazu beitragen, in unseren Betrieben das Bewusstsein für die Gefahren im und aus dem virtuellen Raum zu schärfen. Zugleich wollen wir unsere Betriebe darin unterstützen, ihre IT-Sicherheit zu verbessern und präventiv Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um auf Attacken vorbereitet zu sein und diese abwehren zu können."

Das BSI stelle als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde seine Expertise auch der Wirtschaft und auch kleinen und mittleren Unternehmen zur Verfügung, so BSI-Präsident Arne Schönbohm. Das ergebe sich aus dem Ziel der Cyber-Sicherheitsstrategie der Bundesregierung, eine gesamtstaatliche Cyber-Sicherheitsinfrastruktur zu schaffen, die leistungsstark und nachhaltig ist. "Die jetzt vereinbarte Zusammenarbeit mit dem ZDH wird diesem Ansatz gerecht. Wenn wir Handwerksbetrieben Unterstützung anbieten und Hilfestellungen an die Hand zu geben, um die mit der Digitalisierung einhergehenden Gefahren zu erkennen und abzuwehren, dann trägt das dazu bei, die Cyber-Sicherheit in Deutschland insgesamt zu verbessern."

Foto: © rawpixel/123RF.com

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