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So kommen Handwerker in die Zeitung

Da gibt es Erfindungen, innovative Arbeitszeitmodelle und Meister, die sich mit Hingabe der Lehrlingsausbildung widmen. Doch Handwerker machen es im Stillen, unbemerkt von der Öffentlichkeit. Wir geben Tipps, wie Sie die Medien auf Ihre Meisterleistungen aufmerksam machen können.

So kommen Handwerker in die Zeitung
Foto: Axel Weiss


"Only bad news are good news" – nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten heißt eine alte Journalistenweisheit. Das mag oft zutreffen, doch gerade lokale Tageszeitungen lieben auch die schönen, die "menschelnden" Geschichten. Die Story über den Tischler, der seinen zwanzigsten Lehrling ausbildet oder den Betrieb, in dem Zum Beispiel drei Generationen unter einem Dach arbeiten und den Stuckateur, der ein Denkmal restauriert. Ein Artikel in dem Lokalteil der Tageszeitung oder in der Fachpresse weckt weit mehr Aufmerksamkeit bei den Lesern als eine Anzeige und ist noch dazu völlig kostenlos. Und es ist leichter als vielleicht vermutet wird, ins "Blatt" zu kommen.

Fachbegriffe und Fremdwörter vermeiden


Ereignisse, über die der Betrieb die Presse informieren kann, gibt es viele. Das kann das Firmenjubiläum sein, die Erweiterung der Geschäftsräume, ein neues Produkt, der erste eigene Auftritt im Internet oder das erfolgreiche Bestehen der Meisterprüfung eines Mitarbeiters. Mit einer schriftlichen Pressemitteilung kann der Handwerksunternehmer die Zeitungen, Fernsehsender und den Hörfunk über ein solches Ereignis informieren.

Zuvor sollte man sich einen sinnvollen Verteiler aufbauen. Pressemitteilungen an die Fachpresse werden anders formuliert als solche an die Medien vor Ort. Bei letzteren ist es sinnvoll, auf komplizierte Fachbegriffe und Fremdwörter zu verzichten. Ein verständlich formulierter Text mit kurzen Sätzen kommt besser an als eine wissenschaftliche Abhandlung.

Kurz, knackig und originell


Da die Journalisten täglich mit Pressemitteilungen überhäuft werden, muss sich der Betrieb aus der Masse hervorheben, um das Interesse zu wecken. Das kann zum Beispiel eine "knackige", einprägsame Überschrift sein, ein lebendiger Text oder eine auffällige Gestaltung. Vermeiden sollte der Betrieb auf jeden Fall zu viele werbende Formulierungen. Besser sind Fakten und einige wenige Zahlen. Der Journalist möchte die Möglichkeit haben, sich selbst eine Meinung zu bilden. Und der Text sollte möglichst nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein.


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