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Welche Energien nutzen wir 2030?

Die Agentur für Erneuerbare Energien spielt im Energiewendeatlas 2030 durch, welche Schlüsselfragen geklärt und Weichen gestellt werden müssen, damit die Energiewende gelingt.

Energiewende
Wie muss die Energieversorgung der Zukunft aussehen, damit Deutschland seine Klimaschutzziele erreichen kann? Welche Weichen müssen gestellt werden, was ist heute schon möglich? Damit beschäftigt sich der Energiewendeatlas 2030. (Foto: © mariok/123RF.com)


Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat einen Energiewendeatlas 2030 veröffentlicht, der kostenlos online erhältlich ist. Auf etwa 100 Seiten fasst er die Ziele der Energiewende zusammen und veranschaulicht, wie sie gelingen kann. Nötig dazu ist laut Macher nicht nur der weitere zügige Umbau im Stromsektor, sondern auch der Durchbruch der Erneuerbaren im Wärme- und Verkehrsmarkt.


Der Atlas erklärt wie Windenergieanlagen oder hydrothermale Geothermie funktionieren, erläutert die Potenziale, die in verschiedenen neuen Techniken liegen und schildert Praxisbeispiele wie Deutschlands größte Solarthermie-Anlage in Senftenberg, Elektrobusse in Berlin oder ein Frachtschiff, das teilweise mit Windenergie angetrieben wird. Der Ausbau der Photovoltaik in Ballungsgebieten wird ebenso thematisiert wie der Einsatz von intelligenten Stromnetzen, sogenannten Smart Grids.

Systemtransformation wäre notwendig

"Mit dem Energiewendeatlas 2030 greifen wir das Thema der Potenziale von Windkraft, Solarenergie und Co. auf und erweitern es um aktuelle Fragestellungen wie Netzausbau und Speicher", erklärt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der AEE. Der Atlas werfe die Fragen der Systemtransformation für eine von den Erneuerbaren geprägte Energieversorgung auf, die laut AEE dringend notwendig sei, um die angestrebten Klimaschutzziele zu erreichen.


Foto: © mariok/123RF.com

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