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Einheitliche Bürgschaftsbestimmungen

Einheitliche Bestimmungen aller Bürgschaftsbanken sollen die Kreditaufnahme für Unternehmen erleichtern.

Die einheitlichen Bestimmungen gelten ab 1. Juli 2017 (Foto: © chagin/123RF.com)

Die Bürgschaftsbanken haben ihre Allgemeinen Bürgschaftsbestimmungen (ABB) modernisiert und vereinheitlicht. Die neuen, bundesweit einheitlichen ABB sind  auf den Internetseiten aller 16 deutschen Bürgschaftsbanken abrufbar und gelten ab 1. Juli 2017. Bürgschaftsbanken haben die Aufgabe, Gründer, Nachfolger sowie kleine und mittlere Unternehmen bei der Finanzierung zu unterstützen, wenn keine ausreichenden banküblichen Sicherheiten zur Verfügung stehen.

Staatssekretär Matthias Machnig vom Bundeswirtschaftsministerium sieht durch die Vereinheitlichung Vorteile für die Unternehmen: Dies verringere für die Hausbanken den Aufwand bei der Zusammenarbeit mit den Bürgschaftsbanken. "Der Mittelstand profitiert davon durch erleichterten Finanzierungszugang."

Über die Jahre hatten sich die ABB unterschiedlich entwickelt

Hintergrund: So wie alle Banken Allgemeine Geschäftsbestimmungen haben, brauchen die Bürgschaftsbanken ABB, um das Verhältnis zwischen den kleinen und mittleren Unternehmen als Kreditnehmer, Hausbanken und Bürgschaftsbanken zu regeln. Über die Jahre hatten sich die ABB in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich entwickelt.

2016 haben die Bürgschaftsbanken 6.200 Finanzierungsvorhaben unterstützt und dabei Kredite und Beteiligungen in Höhe von fast 1,7 Milliarden Euro abgesichert. Ein Schwerpunkt der Förderung liegt in der Finanzierung von Existenzgründungen und Übernahmen.  

Kontaktdaten aller Bürgschaftsbanken

Foto: © chagin/123RF.com

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