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Ein Landkreuzer auch für Offroad-Strecken

Die edle Optik innen wie außen sollte nicht täuschen: der Toyota Land Cruiser ist einer der wenigen echten Geländegänger.

Foto: © Toyota

Mini-Fahrerinnen gelten als weltoffen, attraktiv und sportlich, Mercedes-Fahrer als spießig, arrogant und ernst. Und Toyota-Fahrer gelten als besonders umweltbewusst. Dies ist das Ergebnis einer Studie der vorwiegend auf die Automotive spezialisierte Unternehmensberatung Progenium, die 2003 Bundesbürger nach dem Image von Automarken und deren Besitzer befragte. Tatsächlich hat es Toyota geschafft, als besonders grüne Marke dazustehen, obwohl die Japaner fast sieben Jahrzehnten auch Spitze im Schmutz & Schlamm-Geschäft sind. Seit 1951 haben die Japaner mit dem Land Cruiser eine Offroad-Ikone im Modellprogramm, die Anfang 2018 eine Modellpflege erhalten hat: schicker, komfortabler und eleganter, aber ohne seine Geländequalitäten zu opfern.

In zwei Versionen

Foto: © Toyota Foto: © Toyota Den Land Cruiser gibt es in zwei Varianten, als 3- und als 5-Türer. Schon der 3-Türer wirkt wuchtiger als er mit seinen knapp 4,40 Metern tatsächlich ist. Der 5-Türer legt da noch mal 44 Zentimeter oben drauf. Nach dem Facelift zum Jahresanfang wirkt der Land Cruiser wesentlich moderner, verändert hat sich auch Interieur mit neuen Strukturen und neuer Aufteilung. Alle Schalthebel, die der Fahrer für das Gelände braucht, haben ein eigenes Bedienfeld.

Und hier liegt das eigentliche Herz des Land Cruisers, denn die Spezifikationen und Fähigkeiten, durch schweres Gelände zu krabbeln, machen den Landkreuzer zu einem der wenigen wirklich echten Schlammspezialisten. Das verdeutlicht eine Zahl ganz besonders, die Wattiefe, also bis zu welcher Tiefe das Auto durch Wasser fahren kann: 700 mm stehen hier in den technischen Datenblättern, ein beeindruckender Wert, den das Modell zwar mit Wettbewerbern teilt, aber an der oberen Spitze der Geländegänger steht.

Wohlfühlen im Gelände

Foto: © Toyota Foto: © Toyota Für beide Versionen steht ein Böschungswinkel von 32 Grad vorn im Datenblatt, hinten sind es 26 Grad für 3-Türer, 25 für den 5-Türer, der Rampelwinkel bei 25 bzw. 22 Grad. Und schon bei ersten Ausfahrten zeigt sich, das Gelände ist das Terrain, auf dem sich ein Land Cruiser richtig wohl fühlt. Klar kommt er auch im Straßenverkehr voran, tut sich aber manchmal ein wenig schwerfällig.

Ändern lässt sich daran wenig, zumal das eigentlich auch nicht notwendig ist. Wer ein solches Fahrzeug wählt, muss filigran durchs Gelände, aber nicht durch den Großstadtdschungel. Dass sich auch nur wenig ändern lässt, ist der Tatsache geschuldet, dass das Modell nur mit einer Motorisierung hierzulande erhältlich ist, egal, wie viel Türen dran sind. Dabei handelt es um einen 2,8-Liter-Turbodiesel mit Vierzylindern, der aus seinen 130 kW/177 PS ein Drehmoment von 450 Newtonmetern herauskitzelt. Der Verbraucht liegt offiziell modellabhängig zwischen 7,2 und 7,5 Litern Diesel für 100 Kilometer.

Unbestrittene Offroad-Qualitäten

Foto: © Toyota Foto: © Toyota Fazit: Toyota hat im Modelljahr 2018 seinem Land Cruiser mehr Luxus und Komfort eingehaucht. Schließlich muss das Modell auch gegen die vielen SUVs der Wettbewerber bestehen können. Dafür punktet das Modell mit seinen Top-Offroad-Qualitäten. Der Einstieg in den Toyota Land Cruiser als 3-Türer beginnt bei netto 32.6626,80 Euro.

Text: / handwerksblatt.de

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