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Der Fels in der Brandung

Der neue Jeep Wrangler bleibt seinen Tugenden treu: Er eignet sich wieder bestens für den harten Offroad-Einsatz. Doch der Geländewagen fährt sich nun auch auf dem Asphalt wesentlich besser. 

Foto: © Jeep

Egal ob knietiefer Matsch, dicke Holzstämme oder empor ragende Steine: Für den neuen Jeep Wrangler ist das alles kein Problem. Im Gegenteil, er wühlt sich spielend einfach selbst durch noch so schweres Offroad-Terrain. Auch die vierte Neuauflage des US-Allradlers verkümmert nicht zu einem weichgespülten SUV. Doch dieses Mal überzeugt der Wrangler nicht nur als Arbeitstier, sondern darüber hinaus mit komfortablen Fahreigenschaften auf ganz normalen Straßen.

Neu und doch vertraut

Foto: © Jeep Foto: © Jeep Mit seiner eigenständigen Karosserieform, der trapezförmigen Frontpartie und den freistehenden Kotflügeln wirkt der aktuelle Wrangler irgendwie vertraut. Trotzdem ist alles neu. Angefangen vom verstärktem Leiterrahmen bis hin zum modernen Allradantrieb. Neu sind ebenso die LED-Scheinwerfer, die die Straße und natürlich den Offroad-Parcours wesentlich besser ausleuchten. Geblieben ist die Wahl zwischen zwei verschiedenen Radständen. Außerdem gibt es den Wrangler als Drei- oder Fünftürer, entweder mit Verdeck oder Hardtop und neuerdings sogar mit Faltschiebedach.

Moderner Innenraum

Foto: © Jeep Foto: © Jeep Innen geht es im Vergleich zu seinem Vorgänger richtig luxuriös zu. Die Materialqualität ist spürbar gestiegen ist und auf Wunsch gibt es das Cockpit sogar mit einer ansprechenden Leder-Bespannung. Der Fahrer blickt auf TFT-Instrumente sowie auf das nicht minder neue Multimediasystem mit seinem 8,4 Zoll großen Touchscreen samt Smartphone-Vernetzung. Eine Rückfahrkamera zählt ebenso zum Lieferumfang wie ein Toter-Winkel-Warner mit rückwärtiger Querbewegungserkennung. Was dem Jeep in seinem Innern allerdings fehlt, sind genügend brauchbare Ablagen. Die Türtaschen sind schmal und das mickrige Handschuhfach trägt seine Bezeichnung zurecht. Einzig unter der Mittelarmlehne gibt es einen ordentlichen Stauraum für allerhand Kleinkram.

Benziner und Diesel zum gleichen Preis

Mit nur einem Diesel sowie einem Benziner fällt das Motorenangebot übersichtlich aus. Eine Achtstufen-Wandlerautomatik ist immer Serie ebenso kosten beide Antriebe das gleiche. Mit einer Ausnahme. Die Einstiegsvariante Sport wird für den Zweiliter-Benziner mit 270 PS nicht angeboten. So beginnt der gefahrene 2,2-Liter-Selbstzünder mit seinen 200 PS bereits bei 46.500 Euro, die Langversion kostet jeweils 3.000 Euro mehr. Erst ab der gehobenen Sahara-Ausstattungslinie liegen beide Motoren mit 53.000 Euro gleichauf.

Rubicon für den harten Einsatz

Foto: © Jeep Foto: © Jeep Schön, den speziell für extremes Gelände gemachten Wrangler Rubicon gibt es für das gleiche Geld. Der Rubicon ist mit unter anderem einer kürzeren Getriebeuntersetzung, Sperrdifferenzialen an der Vorder- und Hinterachse, einem entkoppelbaren vorderen Querstabilisator sowie speziellen Offroad-Reifen ausgestattet. Was aber am meisten überrascht: Der harte Typ für´s Grobe ist jetzt auch für längere Reisen geeignet und verwöhnt seine Insassen auf der Autobahn mit einem annehmbaren Fahrkomfort. Einzig die speziellen Grobstollen-Reifen und der vorbeirauschende Wind singen beim Wrangler Rubicon gemeinsam ihr Lied. Ansonsten überzeugt der amerikanische Geländewagen. Sowohl auf unbefestigtem Terrain als auch auf asphaltierten Straßen ist er in seinem Element.

Text: / handwerksblatt.de

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