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Unfallversichert bei der Weihnachtsfeier?

Während der betrieblichen Weihnachtsfeier stehen Arbeitnehmer unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das gilt allerdings nicht für Gäste und Familienangehörige - auch wenn sie offiziell eingeladen sind.

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Foto: HVBG

Darauf weist die gesetzliche Unfallversicherung VBG hin. Voraussetzung für den Versicherungsschutz sei, dass die Unternehmensleitung oder deren Beauftragter die Feier veranstaltet und fördert sowie an der Feier selbst teilnimmt. Zeit und Ort der Feier spielten für den Versicherungsschutz keine Rolle. Die Teilnahme an der Feier müsse allerdings allen Angehörigen des Unternehmens offen stehen. Für nicht im Unternehmen beschäftigte Gäste oder Familienangehörige besteht hingegen kein Versicherungsschutz.

Versichert seien auch die Wege von und zur Weihnachtsfeier. Dafür gälten die gleichen Voraussetzungen wie für die Wege von und zur Arbeit, so die VBG. Während der Feier bestehe Versicherungsschutz für alle Tätigkeiten, die dem „Gemeinschaftszweck der
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Veranstaltung entsprechen". Dazu gehörten zum Beispiel Essen, sportliche Betätigungen, Spiele und Tanzen. Ebenso seien auch die direkt mit der Veranstaltung zusammenhängenden vorbereitenden Tätigkeiten versichert. Wenn die Unternehmensleitung oder ihr Beauftragter die Veranstaltung für beendet erklärt, ende auch der Versicherungsschutz, erläutert die gesetzliche Unfallversicherung.

Alkohol kann den Versicherungsschutz gefährden. Lässt sich ein Unfall auf dem Nachhauseweg auf Alkoholgenuss zurückzuführen, erlischt der Unfallversicherungsschutz. Darauf weist die Unfallkasse Berlin hin. Wer Alkohol getrunken habe, sollte deshalb auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Taxi ausweichen. Und die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) weist darauf hin, dass es keinen Schutz gibt, wenn eine Feier von den Beschäftigten außerhalb der Arbeitszeit eigenständig ausgerichtet wird.

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