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Kurzarbeitergeld jetzt dauerhaft zwölf Monate

Das konjunkturelle Kurzarbeitergeld ist jetzt auf zwölf Monate angelegt. Eine Verlängerung auf zwei Jahre ist möglich.
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Foto: 123rf

Bisher betrug die gesetzliche Bezugsdauer des konjunkturellen Kurzarbeitergeldes sechs Monate. In den vergangenen Jahren wurde die Bezugsdauer aber immer per Rechtsverordnung des Bundesarbeitsministeriums auf mindestens zwölf Monate verlängert, berichtet die Knappschaft Bahn See. Diese Praxis wurde nun auch dauerhaft im Gesetz vollzogen. 

Seit dem 1. Januar 2016 ist eine Regel­bezugsdauer von maximal zwölf Monaten möglich. Eine Verlängerung auf bis zu 24 Monaten ist weiterhin durch eine Rechtsverordnung möglich.
"Die neue Regelung bietet Unternehmen in Zeiten einer abschwächenden Konjunktur Planungssicherheit und kann Entlassungen verhindern", heißt es bei der Knappschaft.

Hintergrund

  • Das Kurzarbeitergeld wird gewährt, wenn die regelmäßige betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit vorübergehend verkürzt wird.
  • Auslöser können wirtschaftliche Ursachen oder ein unabwendbares Ereignis sein.
  • Durch die Kurzarbeit werden Arbeitgeber bei den Lohnnebenkosten entlastet.
  • Arbeitnehmer in Kurzarbeit erhalten von ihrem Arbeitgeber nur für die tatsächlich geleistete Arbeitszeit Entgelt.
  • Das ausgefallene Nettoentgelt wird von der Arbeitsagentur durch das Kurzarbeitergeld teilweise ausgeglichen.

Quelle: Knappschaft Bahn See
Foto: 123rf

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