Solarstromrekord im Mai

Laut Bundesverband Solarwirtschaft haben die in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen im Mai die Rekordmenge von rund 5,57 Terawattstunden Strom produziert.

Solarstrom
Der Strom aus Photovoltaik-Anlagen erreichte im Mai einen Rekordstand. (Foto: © 3dmentat/123RF.com)


Die in Deutschland installierten Solarstromanlagen haben Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) zufolge im Mai rund 5,57 Terawattstunden Strom produziert. Das entspricht einem Anteil von 12,3 Prozent an der Nettostromerzeugung. Zum Vergleich: Kernkraftwerke hatten mit 5,65 Terawattstunden einen Anteil von 12,5 Prozent. Die zugrundeliegenden Berechnungen stammen vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE.


BSW-Solar berichtet, dass die Nachfrage nach Solarstromanlagen und Batteriespeichern hierzulande deutlich zugenommen habe und führt das auf die gesunkenen Preise zurück. Den aktuellen Meldedaten der Bundesnetzagentur zufolge war der Photovoltaik-Zubau in den ersten vier Monaten dieses Jahres mit rund 480 Megawatt etwa 64 Prozent größer als im Vorjahreszeitraum. Seit Herbst 2016 sind die Systemkosten erneut gesunken. "Solarstrom vom Eigenheim- oder Gewerbedach gibt’s inzwischen meist bereits für die Hälfte der Preise regionaler Versorgertarife", sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.

Auch Preise für Solarstromspeicher im Sinkflug

Jeder zweite Eigenheimbesitzer mit Solarstromanlage kombiniert sie mit einem Heimspeicher, um große Anteile des Stroms auch selbst verbrauchen zu können. Auch die Preise für die Solarstromspeicher sind laut Verband innerhalb der letzten vier Jahre um 40 Prozent gesunken, die für gewerbliche Speicher haben sich gar halbiert.


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