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Bootsführerschein? Auf zum Hörakustiker!

Wer einen Bootsführerschein machen will, kann die erforderliche Hörprüfung ab sofort beim Hörakustiker machen. Das hat der Gesetzgeber im Mai beschlossen.

Hörprüfung
Die Hörprüfung für den Bootsführerschein kann ab sofort auch beim Hörakustiker gemacht werden. (Foto: © kzenon/123RF.com)


Bootsführerscheinanwärter und angehende Bootsführerscheinprüfer können ihre erforderlichen Hörprüfungen jetzt auch beim Hörakustiker machen. Das ist laut Novellierung der Sportführerscheinverordnung (SpFV) möglich, die im Mai 2017 beschlossen worden ist. Bisher musste die Hörprüfung von einem Arzt durchgeführt werden. Die Anregung zur Neuregelung kam von der Bundesinnung der Hörakustiker (biha).


"Hörprüfungen beim Hörakustiker sind in der Regel kostenfrei und wohnortnah. Außerdem ist niemand besser ausgebildet für Hörprüfungen als der Hörakustiker", erklärt Marianne Frickel, Präsidentin der biha.


Hörprüfungen sind in der Regel kostenfrei

Für den Bootsführerschein gilt, dass ausreichendes Hörvermögen vorhanden ist, "wenn Sprache mit oder ohne Hörhilfe in gewöhnlicher Lautstärke aus drei Metern Entfernung mit dem jeweils dem Sprecher zugewandten Ohr und aus fünf Metern Entfernung mit beiden Ohren zugleich verstanden wird oder mindestens mit dem besseren Ohr mit oder ohne Hörhilfe Sprache in gewöhnlicher Lautstärke aus fünf Metern Entfernung verstanden wird". So steht es in Anlage 2 der Sportführerscheinverordnung. Sowohl Hörweitenprüfung als auch Sprachabstandsprüfung gehören laut biha zur Ausbildung zum Hörakustiker dazu, weshalb Hörakustiker bestens geeignet sind, die entsprechende Hörprüfung durchzuführen.


Foto: © kzenon/123RF.com

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