Rechtzeitig an Grippeimpfung denken

Wer viel mit Menschen in Kontakt kommt oder Angehörige pflegt, dem empfiehlt die Ständige Impfkommission eine Grippeimpfung. Oktober und November sind die besten Monate dafür.

Grippe
Eine rechtzeitige Impfung kann dafür sorgen, dass Menschen die Grippewelle gesund überstehen. Foto: © Blaj Gabriel/123RF.com

Über 108.000 Grippefälle verzeichnete das Robert Koch Institut in der vergangenen Grippesaison hierzulande, fast 600 der Erkrankten starben. Eine Impfung kann schützen. Da die Grippewelle meist um die Jahreswende beginnt, empfiehlt das Robert Koch Institut, die Impfung im Oktober oder November vornehmen zu lassen, denn es dauert meist bis zu 14 Tage, bis der Schutz wirkt.


Doch auch zu Beginn oder noch während einer Epidemie kann es laut Institut sinnvoll sein, die Grippeimpfung nachzuholen. Da eine Grippe vor allem bei älteren Menschen, chronisch Kranken und Schwangeren zu Komplikationen wie einer Lungenentzündung führen und sogar tödlich enden kann, gehören sie zu der Gruppe, bei der die Ständige Impfkommission (STIKO) dringend zu einer Grippeimpfung rät.

Wer sollte sich impfen lassen?

Doch auch Beschäftigten in Gesundheitsberufen oder mit viel Kundenkontakt oder Menschen, die besonders gefährdete Angehörige pflegen, empfiehlt die STIKO eine Impfung. Einige Unternehmen bieten die Grippeimpfung auch beim Betriebsarzt an.


Informationen zu zirkulierenden Atemwegsviren können auf den Seiten der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) abgerufen werden. Fragen zu Grippeerkrankungen und zur Impfung beantwortet darüber hinaus das Robert Koch Institut auf seiner Website.


Foto: © Blaj Gabriel/123RF.com

Leserkommentare

nach oben