Schritt für Schritt zum Notfallplan

Wie soll der Betrieb weiterlaufen, wenn Sie als Inhaber plötzlich ausfallen? Eine kostenlose Broschüre zeigt, woran Sie denken müssen, um für den Notfall gut gewappnet zu sein.

Notfallplan
Wer möchte, dass der Betrieb auch weiterläuft, wenn er als Inhaber ausfällt, braucht einen Plan B für den Notfall. Foto: © tashatuvango/123RF.com

Ihr Unternehmen ist Ihr Lebenswerk? Umso wichtiger, dass es in Ihrem Sinne überdauert, wenn Sie aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit plötzlich ausfallen. Vorsorge treffen können Sie mit einem Notfallplan oder einem Notfallordner, in dem Vollmachten, Passwörter, geschäftliche Vorgänge und alle anderen wichtigen Betriebsunterlagen enthalten sind.


Was muss bei einem Notfallplan alles bedacht werden und wie geht man strategisch am besten vor, um nur ja nichts Wesentliches zu vergessen? Die Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern hat einen kostenlosen Leitfaden erstellt, an dem sich Betriebsinhaber orientieren können. Das "Notfall-Handbuch für Unternehmen" kann kostenlos im Internet heruntergeladen werden.

Wer soll den Betrieb (vorerst) weiterführen?

Die Publikation enthält wichtige Tipps und Hinweise und kann als praktische Anleitung für die Erstellung eines Notfallplans dienen. Anhand von Checklisten können Unternehmer prüfen, ob sie auch nichts vergessen haben. Es werden zentrale Begriffe wie "Vorsorgevollmacht" und "Patientenverfügung" erklärt. Zudem macht die Broschüre darauf aufmerksam, wann ein Rechtsanwalt oder Notar engagiert werden sollte.


Einen Anspruch auf Vollständigkeit erheben die Macher nicht, dennoch kann der Leitfaden ein nützliches Werkzeug für Betriebsinhaber sein, um sich systematisch mit dem Thema auseinanderzusetzen.


Text: Rainer Fröhlich
Foto: © tashatuvango/123RF.com

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