"Nach den vielen Monaten, die wir uns bereits im Lockdown befinden, sind die Europäischen Kunsthandwerkstage für die Klein- und Kleinstbetriebe des Kultur- und Kreativhandwerks eine wichtige Plattform, um sich und ihre vielfach außergewöhnlichen Leistungen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren", sagt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH).

"Nach den vielen Monaten, die wir uns bereits im Lockdown befinden, sind die Europäischen Kunsthandwerkstage für die Klein- und Kleinstbetriebe des Kultur- und Kreativhandwerks eine wichtige Plattform, um sich und ihre vielfach außergewöhnlichen Leistungen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren", sagt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). (Foto: © Handwerkskammer Potsdam)

Europäische Tage des Kunsthandwerks vom 9. bis 11. April

Bei den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks öffnen Kunsthandwerker ihre Werkstätten, Galerien und Ateliers. Für viele Kunsthandwerker ist dieses überwiegend digitale Kulturevent jetzt existenziell wichtig.

An diesem Wochenende, vom 9. bis 11. April, sind die Europäischen Tage des Kunsthandwerks. Dort, wo das Infektionsgeschehen keinen Besuch der Werkstätten, Ateliers und Galerien erlaubt, haben Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker digitale Möglichkeiten geschaffen, ihre Objekte zu präsentieren: Schmuck, Keramikobjekte, Möbel oder Mode.

Übersicht Eine Übersicht der teilnehmenden Kunsthandwerksbetriebe und Designer in Deutschland sowie die Öffnungszeiten und Aktionen finden Sie unter www.kunsthandwerkstage.de.  

Das Kunsthandwerk leidet besonders unter der Pandemie

"Nach den vielen Monaten, die wir uns bereits im Lockdown befinden, sind die Europäischen Kunsthandwerkstage für die Klein- und Kleinstbetriebe des Kultur- und Kreativhandwerks eine wichtige Plattform, um sich und ihre vielfach außergewöhnlichen Leistungen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren", sagt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH).

Die Möglichkeit, über dieses Kulturevent auf ihr Angebot im Direktmarketing aufmerksam zu machen und neue Kunden zu gewinnen, sei für viele existentiell wichtig. Es sei deshalb erfreulich, so Wollseifer, dass die Kunsthandwerkstage trotz des andauernden Corona-Lockdowns zumindest online stattfinden und nicht, wie im vergangenen Jahr, gänzlich abgesagt werden mussten.

"Der Zentralverband des Deutschen Handwerks unterstützt das damit verbundene Engagement der Handwerkskammern und -verbände für die Betriebe ausdrücklich, denn das Kunsthandwerk leidet als Teil der Kunst- und Kreativbranche und als relevanter Wirtschaftssektor des Handwerks besonders stark unter der Pandemie", erklärt der Handwerkspräsident.

Elke Büdenbender: "Offenbart die Vielfalt und Modernität des handwerklichen immateriellen Kulturerbes Europas"

In Deutschland stehen die Europäischen Tage des Kunsthandwerks unter der Schirmherrschaft von Elke Büdenbender, der Ehefrau des Bundespräsidenten. Sie sagt: "Die außergewöhnliche Situation eint die deutsche Kunsthandwerksbranche zurzeit mit den anderen Kunsthandwerkerinnen und Designern aus den 21 europäischen Staaten, die an den kommenden drei Apriltagen Besucher in ihre Welt eintauchen lassen."

Die Idee der Kunsthandwerkstage in Deutschland werde getragen von der tiefen deutsch-französischen Freundschaft, die im Handwerk seit mehr als einem halben Jahrhundert Tradition hat. "Die Entdeckungstour durch das europäische Kunsthandwerk ist an den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks im wahrsten Sinne grenzenlos und offenbart einmal mehr die Vielfalt und Modernität des handwerklichen immateriellen Kulturerbes Europas, an dem Deutschland einen gewichtigen Anteil hat."

Quelle: ZDH

Die Europäischen Tage des KunsthandwerksDie Initiative zu den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks ging im Jahr 2002 vom Französischen Ministerium für Handwerk aus. Von dort haben sich die Kunsthandwerkstage über Europa ausgebreitet. In Zusammenarbeit der französischen und deutschen Handwerksorganisationen werden sie seit 2014 auch in der Bundesrepublik durchgeführt. Damit wird die Partnerschaft zwischen französischen und deutschen Handwerkskammern fortgeführt, mittels derer den Menschen die Möglichkeit gegeben wird, viel über die Kultur, Historie und das Handwerk des anderen zu erfahren. 

Text: / handwerksblatt.de

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