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Betriebsrenten: Ein Gesetz, viele Chancen

Betriebsrentenstärkungsgesetz - Was zunächst etwas sperrig klingt, beinhaltet für Arbeitgeber und Arbeitnehmer attraktive Möglichkeiten für die Einführung oder den Ausbau betrieblicher Vorsorgekonzepte.

Foto: gettyimages © Westend61

Bei der Reform wurde insbesondere an kleine und mittelständische Betriebe gedacht. Hier hat die Mehrheit der Mitarbeiter noch keinen Anspruch auf eine Betriebsrente. Und bei den Beziehern in den unteren Einkommensgruppen besteht ein großer Nachholbedarf. Denn wer neben der gesetzlichen Rentenversicherung im Alter keine
weitere Einkommensquelle hat, kann schnell zum Sozialfall werden.

Eine neue Welt – das Sozialpartnermodell

Neben der bisher bewährten bAV-Welt mit ihren fünf Durchführungswegen kommt eine neue Variante hinzu, das so genannte Sozialpartnermodell. Mitmachen können nur die Arbeitgeber, die entweder einer Tarifbindung unterliegen oder die Anwendung eines Tarifvertrages vereinbaren. Herzstück des neuen Sozialpartnermodells ist die reine Beitragszusage. Arbeitgeber verpflichten sich lediglich, einen vereinbarten Beitrag zu bezahlen. Ein Handwerksmeister müsste also künftig nicht mehr für Garantien und eine zugesagte Rentenhöhe geradestehen. Das gilt auch für große Unternehmen, die bislang dafür gewaltige Rücklagen bilden müssen.

Verbesserungen für alle! Denn es gibt noch weitere Neuerungen in der alten bAV-Welt, die alle Arbeitgeber betreffen:

- Neuer Arbeitgeberzuschuss bei Entgeltumwandlung
Ab 2019 ist der Firmenchef verpflichtet, bei neuen Entgeltumwandlungen im Gegenzug zur Ersparnis bei den Sozialabgaben und als Ausgleich für die spätere Verbeitragung der Leistungen 15 Prozent des umgewandelten Beitrages zusätzlich in die Altersvorsorge seines Mitarbeiters zu investieren. Für bereits bestehende Entgeltumwandlungen hat der Gesetzgeber eine Übergangsfrist bis 2022 eingeräumt.

- Höhere steuerfreie Grenzen
Außerdem wird der steuerfreie Höchstbetrag für Beitragszahlungen in eine Direktversicherung oder Pensionskassenversorgung erhöht: von bislang vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung auf nun acht Prozent. Der sozialversicherungsfreie Höchstbetrag bleibt bei vier Prozent.

- Mehr Förderung für Geringverdiener
Firmenchefs, die ihren Mitarbeitern mit einem monatlichen Bruttoverdienst von maximal 2.200 Euro eine Betriebsrente gewähren, werden dafür vom Staat belohnt. Der Arbeitgeberbeitrag muss zwischen 240 und 480 Euro im Kalenderjahr betragen. Der Arbeitgeber erhält dann einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent, der mit der zu zahlenden Lohnsteuer verrechnet wird. Darüber hinaus werden Renten aus einer freiwilligen zusätzlichen Altersvorsorge (Riester, Basis, bAV) künftig nicht mehr vollständig auf die Grundsicherung angerechnet. Stattdessen wird ein dynamischer Freibetrag von rund 200 Euro monatlich eingeführt.

- Eine Chance zur Mitarbeiterbindung
Für viele kleine und mittlere Unternehmen sind Betriebsrenten in Zeiten eines zunehmenden Fachkräftemangels ein wichtiges Instrument zur Mitarbeiterfindung und -bindung. Mit einer bAV und der staatlichen Unterstützung können sich auch kleine Firmen als verantwortungsvolle Arbeitgeber positionieren.

Warum SIGNAL IDUNA?

Die SIGNAL IDUNA Gruppe ist der Partner für Handwerk und Handel - schließlich waren es Handwerker und Gewerbetreibende, die Anfang des 20. Jahrhunderts die Vorgängergesellschaften der Gruppe gegründet hatten. So vertrauen auch rund 250 Versorgungswerke bundesweit, besonders im Mittelstand, auf SIGNAL IDUNA.

Auch bei der Umsetzung tarifvertraglicher Altersversorgung ist SIGNAL IDUNA ein erfahrener Partner. Folglich bietet die neue bAV der SIGNAL IDUNA ein umfassendes Leistungspaket mit neuen passenden Produktlösungen und innovativen Prozessen. Erfahren Sie gerne mehr auf

www.die-neue-bav.de

 

Text: / handwerksblatt.de

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