Auszubildende aus Schleswig-Holstein, die für den Besuch des Blockunterrichts an der Berufsschule auswärtig übernachten müssen, können 2021 einen einmaligen Zuschuss von bis zu 350 Euro beantragen.

Auszubildende aus Schleswig-Holstein, die für den Besuch des Blockunterrichts an der Berufsschule auswärtig übernachten müssen, können 2021 einen einmaligen Zuschuss von bis zu 350 Euro beantragen. (Foto: © cylonphoto/123RF.com)

Schleswig-Holstein fördert auswärtig untergebrachte Azubis

Bildung

Einen einmaligen Zuschuss von bis zu 350 Euro erhalten Auszubildende aus Schleswig-Holstein in diesem Jahr, wenn sie für den Blockunterricht an den Berufsschulen auswärtig übernachten müssen.

Rückwirkend zum 1. Januar 2021 beteiligt sich das Land Schleswig-Holstein an den Kosten, die Auszubildenden für die auswärtige Unterbringung entstehen, wenn sie am Blockunterricht der Berufsschule teilnehmen müssen und nicht nach Hause pendeln können. Der einmalige Zuschuss von bis zu 350 Euro kann beim Schleswig-Holsteinischen Institut für Berufliche Bildung (SHIBB) beantragt werden. Die Richtlinie "Zuschüsse zur Unterbringung bei Blockunterricht" ist bis zum 31. Dezember 2021 befristet.

ÜbersichtSo fördern die 16 Bundesländer die auswärtige Unterbringung von Auszubildenden.

Für die Förderung gelten folgende Voraussetzungen:

  • Der Wohnort muss in Schleswig-Holstein sein.
  • Der Ausbildungsbetrieb muss in Schleswig-Holstein sein.
  • Der Antrag muss schriftlich vor Beginn des ersten Blockunterrichtes gestellt werden.
  • Dem Antrag müssen verschiedene Unterlagen beigefügt oder ggf. nachgereicht werden.

"Damit gibt es jetzt für Azubis ein gutes Unterstützungsangebot, denn auch sie sind in besonderem Maße von der Pandemie betroffen", erklärte Dr. Thilo Rohlfs, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus. Das Land stelle hierfür in diesem Jahr insgesamt 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. In der Ausbildung gebe es im Moment pandemiebedingt ohnehin schon viele Einschränkungen im Berufsschulunterricht und der berufspraktischen Unterweisung. "Wir wollen den Azubis unter die Arme greifen, die darüber hinaus noch zusätzlich mit Kosten belastet sind, weil sie nicht in der Nähe ihres Wohnortes beschult werden können. Damit erhöhen wir auch die Attraktivität der dualen Ausbildung", erklärte Rohlfs.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein

Text: / handwerksblatt.de

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