Jetzt beeilen: Bis zum 14. August können noch Fördermittel des Bundes für effiziente Gebäude beantragt werden.

Jetzt beeilen: Bis zum 14. August können noch Fördermittel des Bundes für effiziente Gebäude beantragt werden. (Foto: © Slavomir Valigursky/123RF.com)

Jetzt Förderung für effiziente Gebäude sichern

Noch bis zum 14. August können sich Bauherrschaften günstige Konditionen bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude sichern.

Bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wurden neue Regeln bekannt gegeben. Für einzelne Maßnahmen sinken die Fördersätze zum Teil erheblich. Für das gesamte Förderprogramm steigen jedoch die verfügbaren Mittel, so stehen für Sanierungsförderungen nun 12-13 Milliarden Euro pro Jahr zur Verfügung. Zum Vergleich: 2021 wurden etwa 8 Milliarden Euro für Sanierungen ausgegeben.

Neu ist unter anderem, dass die KfW nur noch Komplettsanierungen fördert und dafür zinsgünstige Kredite mit Tilgungszuschüssen bereitstellt. Sogenannte Einzelmaßnahmen, zum Beispiel die Dämmung von Außenwänden, den Tausch von Fenstern oder die Erneuerung der Heizung, werden ab sofort nur noch über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit Zuschüssen zwischen 10 Prozent und maximal 40 Prozent gefördert. Die bisherige Förderung von Gasheizungen in Verbindung mit Erneuerbaren Energien entfällt komplett. Stattdessen wird ein Heizungstausch-Bonus in Höhe von 10 Prozent bei mindestens 20 Jahre alten Gasheizungen gewährt, wenn dabei auch ein Energieträgerwechsel erfolgt.

Günstige Konditionen bis 14. August sichern 

Die reduzierten Fördersätze für Einzelmaßnahmen des BAFA gelten erst ab dem 15. August. Bis dahin können sich Betriebe die bisherigen Konditionen durch eine zeitnahe Antragstellung sichern.

Die Umsetzung der Maßnahmen muss dann innerhalb von 2 Jahren nach Bewilligung erfolgen.

 

Hintergrund und Informationen KfW Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)  
BAFA Neuerungen ab 15. August 2022  
BMWK BEG – Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick
Kontakt Direkte Unterstützung bei allen Fragen rund um eine energieeffiziente, klimafreundliche und damit langfristig kostengünstige Betriebsweise sowie Mobilität, bietet die Handwerksorganisation ihren Betrieben mit der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz. Um einen Überblick über die Energieverbräuche und Kosten zu erhalten, steht den Betrieben das kostenlose E-Tool zur Verfügung. Wer Interesse an einer orientierenden Beratung im eigenen Betrieb hat, sollte sich an das Umweltzentrum der Handwerkskammer wenden und eine Vor-Ort-Termin vereinbaren. Ansprechpartner am Saar-Lor-Lux Umweltzentrum ist Marcel Quinten, Tel.: 0681-5809264, E-Mail: m.quinten@hwk-saarland.de.

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Text: / handwerksblatt.de

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