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Kunst an der Küste

Die Belgische Küste lädt zum sechsten Mal in eine einzigartige Freiluft-Galerie ein. Der Eintritt zur "Beaufort" ist frei!

Die Dänin Nina Beier platziert ihre gigantischen Bronzestatuen unter dem Titel „Men” bei Nieuwpoort direkt in die Brandung und haucht ihnen somit neues Leben ein. Foto: © WesttoerEdith Dekyndt

Zum sechsten Mal lädt die Kunsttriennale "Beaufort" noch bis zum 30. September an die belgische Küste ein. 18 internationale Künstler kreieren 18 Skulpturen, Installationen und andere Projekte, die malerisch auf einer Strecke von 65 Kilometern die Küstengemeinden in eine einzigartige Freiluftgalerie verwandeln.

Die Kunsttriennale "Beaufort" richtet sich an Kunstliebhaber, Einwohner und Touristen, in der einzigartigen Naturkulisse kostenlos die Kunstwerke zu genießen. Bequem erreichen Interessierte die Installationen mit der Kusttram. Die Objekte wurden so installiert, dass jeweils in der Nähe eine Haltestelle der Straßenbahnline zu finden ist.

Die Künstler stammen aus zehn verschiedenen Länder. Neben Belgien kommen sie aus Frankreich, China und den USA. Zu ihnen zählen etwa Xu Zhen, einer der führenden Köpfe der jungen chinesischen Kunstszene, der französische Installationskünstler Kader Attia oder der international beachtete Ägypter Basim Magdy.

Die Künstler thematisieren das sich ändernde Verhältnis von Mensch und Natur ebenso wie den Umgang mit der ‚allmächtigen‘ See, die zugleich Lebensquell wie auch Bedrohung sein kann.

Kuratiert wird die Kunsttriennale "Beaufort" von Heidi Ballet, die bereits Projekte in Paris, Bordeaux, Vilnius, Berlin und China betreut hat. Sie will in dieser Ausgabe zugleich auf die Bedeutung von Skulpturen im öffentlichen Raum hinweisen, die oft infrage gestellt wird. An der belgischen Küste haben sie zumindest einen festen Platz: Von den letzten Editionen von Beaufort sind zahlreiche Werke stehen geblieben und können somit weiterhin besichtigt werden.

Ausführliche Informtionen über die Kunstausstellung an der Küste erhalten Sie unter beaufort2018 oder dekust. Informationen über Anfahrt und Übernachtung erhalten Sie bei visitflanders.

 

Text: / handwerksblatt.de

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