Anzeige

Aktionsverbund „Handwerk Region Ruhr“

Zum Jahresende schließt mit Prosper Haniel in Bottrop die letzte Zeche im Revier. Die Handwerkskammern und Kreishandwerkerschaften im Ruhrgebiet mahnen unter dem neuen Aktionsverbund „Handwerk Region Ruhr“ vor dem Hintergrund dieser historischen Zäsur in einem gemeinsamen Positionspapier eine grundsätzliche Neuausrichtung der Strukturpolitik für die Region in Richtung der Potenziale von Handwerk und Mittelstand an. Kernaussage des Memorandums: „Die Metropole Ruhr muss zukünftig vor allem auf kleine und mittlere Unternehmen setzen, will sie Abhängigkeit von Monostrukturen ausgleichen und Ausbildung, Beschäftigung und Innovationskraft entwickeln.“ Die vierzehn Organisationen des bedeutenden Wirtschaftssektors stellen ihre Vorstellungen zur Neuausrichtung der Bildungspolitik und Qualifikationskultur, der Förderung von Innovation und Datenautomatisierung und Forderungen nach einer Integrierten Raumentwicklung und Umweltpolitik zahlreichen Praktikern und ausgewiesenen Experten wie Karola Geiß-Netthövel (RVR), Oberhausens OB Daniel Schranz und Landesbau-, Heimat- und Kommunalministerin Ina Scharrenbach im Rahmen einer eigenen Ruhrkonferenz vor.

Die Handwerkskammern und Kreishandwerkerschaften im Ruhrgebiet mahnen unter dem neuen Aktionsverbund „Handwerk Region Ruhr“ eine grundsätzliche Neuausrichtung der Strukturpolitik für die Region in Richtung der Potenziale von Handwerk und Mittelstand an. V.l.n.r.: (Dr. Axel Fuhrmann, Hauptgeschäftsführer der HWK Düsseldorf, Kammerpräsident Hans Hund aus Münster, Andreas Ehler, Präsident der HWK Düsseldorf, Berthold Schröder, Kammerpräsident Dortmund, Ernst Wölke, Hauptgeschäftsführer der HWK Dortmund und Thomas Banasiewicz, Hauptgeschäftsführer der HWK Münster.

Bild von 20

Leserkommentare

nach oben