Alexander Baden im Interview während seiner letzten DHKT-Hauptgeschäftsführer-Konferenz in Boppard am 19. September 2018.

Alexander Baden im Interview während seiner letzten DHKT-Hauptgeschäftsführer-Konferenz in Boppard am 19. September 2018. (Foto: © Handwerkskammer Koblenz)

Im Interview: Alexander Baden

Nach über zehn Jahren ist Alexander Baden als Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Koblenz aus dem Amt ausgeschieden. Im Interview spricht er über seine Vergangenheit und seine Zukunft.

Geburtsdatum und -ort:

Geboren am 28.11.1953 in Andernach am Rhein.

Welche Ausbildung haben Sie absolviert?

Krankenpfleger, danach Volkswirtschaft und Jura mit zweitem Staatssexamen.

Wie sind Sie zum Handwerk gekommen?

1991 über die Kreishandwerkerschaft in Kaiserslautern.

Von wann bis wann waren Sie Hauptgeschäftsführer Ihrer Kammer?

Von 2008 bis 2018.

Haben Sie ein Vorbild?

Als Vorbild gibt es keine natürliche Person sondern eher einige Charakterzüge, wie Bescheidenheit, Dankbarkeit, Ausdauer und Fröhlichkeit.


Und nun zu Ihrer Arbeit in der Handwerkskammer. Bitte in Stichworten: Drei Eigenschaften, die ein guter Hauptgeschäftsführer haben sollte?

Zuhören können, Fleiß, Freundlichkeit und Kollegialität.Foto: © Michael Jordan

Welches Ereignis bleibt Ihnen aus Ihrer Zeit als Hauptgeschäftsführer im Gedächtnis?

Die Wahl von Kurt Krautscheid zum Präsidenten der Handwerkskammer Koblenz und meine Hochzeit im Juli 2010 unter den Fahnen des Handwerks.

Was oder wen werden Sie aus Ihrer täglichen Arbeit in der Handwerkskammer vermissen?

Ich habe meine Arbeit gerne gemacht, aber ich werde sie nicht vermissen. Vermissen werde ich die kompetente und freundliche Zuarbeit meiner Mitarbeiter und vor allem das leckere Essen in der Mensa des Zentrums für Ernährung und Gesundheit der HwK (ZEG).

Gibt es ein Projekt, ein Vorhaben, das Sie gerne noch angefangen oder zu Ende geführt hätten?

Die Renovierung bzw. Neubau der Zentrale im Friedrich-Ebert-Ring und die Einführung des papierlosen Büros.

Welchen besonderen Reiz hat die Arbeit im und für das Handwerk?

Der besondere Reiz an der Arbeit im Handwerk ist die offene und ehrliche Art der Ehrenamtsträger.


Welches Handwerk hätten Sie selbst gerne erlernt?

Dachdecker - wie mein Freund im Vorstand, Herr Dachdeckermeister Peter Mumbauer, mit dem ich vor 50 Jahren während der Schulferien gemeinsam im Betrieb seines Vaters als Dachdeckerhelfer gearbeitet habe und wie mein Präsident Kurt Krautscheid.

Foto: © P!ELmediaWas machen Sie jetzt in Ihrer Freizeit? Welche Pläne haben Sie?

Relaxen, Adrenalin abbauen mit Sport, zum Beispiel Rennrad fahren und golfen mit meiner Frau.

Bleiben Sie dem Handwerk verbunden?

Ich hoffe, dass das Handwerk einen guten Freund nicht vergisst.

Wenn Sie in fünf Jahren Ihre alte Wirkungsstätte besuchen – wie möchten Sie am liebsten begrüßt werden?

Mit: "Hallo, wie geht´s?. Sind Sie immer noch so fit wie damals?".

Vervollständigen Sie zum Abschluss bitte noch folgenden Satz: Meinem Nachfolger wünsche ich…

…Erfolg, Glück, Gesundheit und gute Freunde.

Herzlichen Dank, Herr Baden, und alles Gute für die Zukunft.

Text: / handwerksblatt.de

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