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Berufsfeuerwehr mit Flüchtlingen besucht

Mit dem Projekt KomPAS der Handwerkskammer Koblenz lernen Flüchtlinge durch Berufsinformation und Heranführung an die Praxis ein neues Lebens- und Berufsumfeld kennen.

Handwerk
Im Rahmen des Projekts KomPAS besuchten Flüchtlinge die Berufsfeuerwehr in Koblenz. (Foto: Franziska Zimmer)

Die Handwerkskammer Koblenz hilft mit zahlreichen Projekten, Flüchtlingen bei der beruflichen Entwicklung. Das gilt auch für Maßnahmen zur Kompetenzfeststellung, frühzeitigen Aktivierung und Spracherwerb (KomPAS). Neben der Berufsinformation ist die Heranführung an die Praxis die beste Vorbereitung auf den Berufseinstieg. Dank KomPAS lernen die Flüchtlinge auch ein neues Lebensumfeld kennen und verstehen. So informierten sich 20 junge Leute bei einem Besuch der Berufsfeuerwehr in Koblenz über die Ausbildung und Arbeit eines Feuerwehrmannes. Darüber hinaus lernten sie die Ausstattung der Feuerwehr kennen. Seit März vergangenen Jahres haben mehr als 850 Flüchtlinge an der Kompetenzanalyse der Handwerkskammer Koblenz teilgenommen und so ihren Kenntnisstand in überwiegend handwerklichen Richtungen getestet. Dabei werden vorhandene Kenntnisse und verwertbare Kompetenzen offen gelegt und Differenzen im Bildungs- und Schulniveau oder Unterschiede der Berufe wie Kfz-Mechatroniker statt „Autoschrauber“ deutlich. Das Projekt greift auch in kaufmännischen und verwaltungstechnischen Berufen.

Die Vermittlung in Arbeit, Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung ist kein fester Bestandteil des Projekts, konnte allerdings in Einzelfällen bereits initiiert werden. Die Teilnahme an Sprachkursen unterstützt den Prozess. Die Teilnehmer kommen von den Agenturen für Arbeit und Jobcentern im Bezirk der Handwerkskammer Koblenz.

 

Informationen zu KomPAS bei der Handwerkskammer Koblenz, Ansprechpartner ist Jens Fiedermann. Er ist erreichbar per Telefon unter der Nummer 0261/398351, per Fax unter der Nummer 0261/398990 oder per E-Mail unter Jens.Fiedermann@hwk-koblenz.de.

Foto: Franziska Zimmer

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