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Sprit-Spartipps in Echtzeit

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TomTom Telematics: Die Flottenmanagement-Software WebFleet verrät mit dem neuen Modul OptiDrive 360 ab sofort, wie man sein Fahrzeug grüner und sicherer bewegen und so den Verbrauch senken kann.

 


Es hört sich an wie ein Zahlenspiel: In Europa fahren rund 375 Millionen Autos auf den Straßen, 15 Prozent davon sind Nutzfahrzeuge. Allerdings fahren die gewerblich genutzten Fahrzeuge gleich sechs Mal so viele Kilometer wie privat genutzte. Für die Umwelt heißt das: 50 Prozent der verkehrsbedingten Umweltverschmutzung stammen von den Fahrzeugen der Gewerbetreibenden. Die Folgen des in die Luft gepusteten CO2 kennen alle: Dieser Klimakiller ist zu zwei Dritteln für die von Menschen verursachte globale Erwärmung verantwortlich. Die Politik hat reagiert. So will die Europäische Union bis 2030 die Schadstoffemissionen gemessen am Level von 1990 um 40 Prozent senken, 2050 sollen es sogar 80 bis 95 Prozent sein. Eine der Ideen, die Klimaziele zu erreichen, setzt daher beim Straßenverkehr an.

Denn getan hat sich noch nichts, im Gegenteil: 2010 lag der CO2-Ausstoß allein aus dem gewerblichen Transport europaweit bei 1.160,2 Millionen Tonnen, 1990 waren es nur 947,7 Millionen Tonnen. Unternehmen, die hier einen Hebel ansetzen, um Verbrauch und Schadstoffemissionen zu senken, helfen nicht nur der Umwelt, sondern können viel Geld sparen.

Einsparungen von zehn bis 20 Prozent

Einen neuen Helfer, Verbräuche und damit Kosten zu senken, bietet ab sofort ein neues Modul der Flottenmanagement-Software WebFleet von TomTom Telematics an. Mit OptiDrive 360 erhält der Fahrer Tipps in Echtzeit, wie er sein Fahrzeug sicher und spritsparend bewegt. Das System basiert auf Fahrzeug- und Straßendaten und kann konkret in der jeweiligen Fahrsituation vorschlagen, was der Fahrer tun kann. Etwa den Fuß vom Gas nehmen und den Wagen ausrollen lassen, weil in ein paar hundert Metern eine Kreuzung oder eine Kurve kommt. Das spart Sprit und der Fahrer rollt sicher durch die Kurve oder kann entspannt abbiegen.

"Mit Systemen wie WebFleet erzielen Sie Einsparungen von zehn bis 20 Prozent", rechnet Thomas Schmidt, Managing Director von TomTom Telematics vor. "Gerechnet auf die Investitionskosten heißt das: Im Schnitt amortisiert sich so eine Anschaffung bereits nach sechs Monaten." Mit dem Modul OptiDrive 360 der umfangreichen Software WebFleet setzt TomTom Telematics noch einen drauf, weil es noch einmal zwei bis drei zusätzliche Prozentpunkte an Einsparungen bringen kann.

Tipps für Fahrer und Flottenverantwortlichen

Das Prinzip: OptiDrive 360 analysiert permanent das Fahrverhalten, nimmt die Straßendaten hinzu und kann so Tipps auf den Monitor werfen, die der Fahrer umsetzen kann. Die Daten kann aber auch der Chef oder Flottenverantwortliche ansehen und zusammen mit dem Fahrer den weiteren Optimierungsbedarf für grünes und sicheres Fahren ermitteln. OptiDrive 360 rechnet mit acht Indikatoren: Geschwindigkeit, Fahrmanöver, Standzeiten, Spritverbrauch, umweltfreundliche Geschwindigkeit, Ausrollen, Schaltverhalten und konstante Geschwindigkeiten. Die Daten übersetzt das Programm in sogenannte Benchmarks. Anhand der erreichten Scores in dem jeweiligen Bereich können Fahrer wie Fuhrparkverantwortliche ablesen, wo sich die Fahrer noch verbessern können.
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Entwickelt wurden diese Tipps für vorausschauendes Fahren im Rahmen des EU-Projekts ecoDriver, das Professor Oliver Carsten von der Universität Leeds leitet. "Es war interessant festzustellen, wie schnell die Projektteilnehmer einen Ehrgeiz entwickelten, ihre Performance zu verbessern, nachdem sie ihre Analyse gesehen hatten", sagt der Leiter des Institute for Transport Studies an der University of Leeds. Das Projekt hat zudem gezeigt, wie eng umweltfreundliches und sicheres Fahren zusammenhängen. So ermittelt OptiDrive 360 zum Beispiel auch aus den Fahrzeug- und Kartendaten, wie die optimale Geschwindigkeit sein sollte. Dabei setzt Carsten ganz klar die höchste Priorität auf die Sicherheit, die immer an erster Stelle kommen muss. "Aber die Fahrer erzielen dann automatisch Spritspareffekte, weil sicheres Fahren vorausschauendes Fahren bedeutet – und genau das ist ein ganz wichtiges Element zur Reduzierung des Benzinverbrauchs."

Verbrauch und Folgekosten können sinken

Dieses vorausschauende Fahren sorgte nicht nur dafür, dass der Mensch am Steuer entspannt am Ziel ankommt. Auch das Unternehmen profitiert langfristig, weil durch das Streben nach Verbesserungen automatisch Verbrauch, Emissionen und damit auch Folgekosten etwa für Wartung und Verschleiß heruntergehen können. Dabei gilt es, den Fahrer von Anfang an einzubeziehen, wenn das Unternehmen eine Flottenmanagement-Software einsetzen möchte. Carsten: "Wenn Sie wie die in Rahmen unseres ecoDriver-Projekts entwickelten Tools nutzen wollen, dürfen Sie das nicht über den Kopf des Fahrer bestimmen, sondern müssen gerade in kleinen Flotten dem Fahrer erklären, was er davon hat."

Dafür gibt es viele, zum Teil schon bewährte Ideen. Dazu zählt etwa die simple Methode, den durch ökonomischeres Fahren eingesparten Betrag zwischen Fahrer und Unternehmen aufzuteilen. Eine Hitliste der besten Fahrer kann den Wettbewerb der Fahrer untereinander beleben "Wichtig ist, dass sie, immer mit Lob und Vorbildfunktionen zu arbeiten statt Negativleistungen zu kritisieren." Die Reduzierung des Verbrauchs kann und darf dabei nicht das einzige Ziel bleiben, da bei konsequenter Umsetzung das Einsparpotenzial ausgereizt ist. Daher gilt es, generell realistische Ziele zu setzen – und wenn es nach Topergebnissen nur noch heißt, dieses Niveau zu halten.

Fotos: TomTom

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