Genuss, der auf der Zunge perlt!

Anzeigen-Sonderveröffentlichung


Qualität, Tradition und Genuss werden bei der ­Saar-Mosel-Winzersekt GmbH großgeschrieben. Das ­Ergebnis sind Spitzensekte, die auf internationalen ­Wettbewerben ­prämiert und in vielen Ländern überaus geschätzt werden.

 

Es ist dunkel und kühl in den Gewölben der alten Jugendstilkellerei Joh. Förster in Trier. Eine Million Flaschen schlummern in den historischen Weinkellern der Saar-Mosel-Winzersekt (SMW) GmbH. 40.000 von ihnen stehen glitzernd in Pulten, konzentriert drehen die Kellermeister die Flaschen, jeden Tag um einen vorbestimmten Winkel.

Jede Flasche, die die Saar-Mosel-Winzersekt GmbH verlässt, hat diesen Prozess hinter sich, in der Fachsprache heißt er "Handrütteln" und er ist etwas Besonderes. Denn der allergrößte Teil des Sekts, der in den Einkaufsregalen der Supermärkte steht, wurde maschinell hergestellt und verfüllt (siehe Tankgärung). Diese industrielle Produktion spart Zeit und Kosten. Aber sie war Adolf Schmitt ein Dorn im Auge – und zwar bereits vor 30 Jahren.

Der Winzer ärgerte sich damals, dass Sekt in Deutschland fast nur noch industriell und mit Importweinen hergestellt wurde: "Die handwerkliche Produktion wurde zunehmend vernachlässigt." Der Präsident des Weinbauverbands der Mosel und Vizepräsident des Deutschen Weinbauverbandes hat eine Idee: Was wäre, wenn sich die Qualitätswinzer der Region zusammenschließen, um einen hochwertigen, handwerklich hergestellten Winzersekt zu produzieren?


Perfekte Grundweine aus der Region

Sektpult
Die Idee fällt auf fruchtbaren Boden, Schmitt gründet die Saar-Mosel-Winzersekt GmbH. Ein kleiner Kreis von 32 engagierten Winzern an Saar und Mosel schließt sich zusammen, um das edle Getränk in eigener Regie zu erzeugen. Sie wissen, dass sie mit den Rebsorten Riesling und Ebling über Grundweine verfügen, die wegen ihrer hohen Fruchtsäure perfekt für die Sektherstellung geeignet sind. Und sie sind überzeugt davon, dass nur eine Methode für ihre Sekte gut genug ist: die klassische Methode der Flaschengärung in Verbindung mit dem Handrütteln der Flaschen – die Méthode champenoise.


Adolf Schmitt beginnt mit der Herstellung in einem gemieteten Keller, 1984 kauft er das alte, denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Weinkellerei Joh. Förster im Herzen von Trier und lässt es für umgerechnet 1,3 Millionen DM sanieren. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten: Bereits 1994 erringt ein SMW-Sekt bei einer Blindverkostung unter 168 Mitbewerbern den ersten Platz. Heute produzieren 80 Weingüter 250.000 Flaschen Sekt im Jahr, und die SMW exportiert als ihr Dienstleister inzwischen 70 Prozent der Produkte ins Ausland. Vor allem in Japan und Südkorea sind die hochwertigen Sekte begehrt. "Die Asiaten schätzen mehr als die Deutschen eine hohe Qualität bei Lebensmitteln", berichtet SMW-Geschäftsführer Schmitt, "Geiz ist geil – das ist ein typisch deutscher Satz!"


Feinperlige Kohlensäure

Kontakt:
Saar-Mosel-Winzersekt GmbH, Gilbertstraße 34,  54290 Trier
Tel.: 0651 / 975 29-0, Fax: 0651 / 975 29 20
E-Mail: info @ smw - trier . de, www.smw - trier.de
Mo bis Fr von 8 bis 17 Uhr geöffnet

Die Kunden honorieren die Firmenphilosophie "Qualität um jeden Preis". Dazu gehört weit mehr als das Handrütteln. Die Selektion beginnt schon bei den umweltschonend und nachhaltig angebauten Trauben. Sie werden noch von Hand gelesen und nur die guten Früchte verwendet. Auch an den Grundwein, den die Winzer in die Gilbertstraße liefern, werden strenge Maßstäbe angelegt. Deshalb bringen sie erst einmal Proben vorbei, die in der SMW getestet werden. Hat der Grundwein die Prüfung bestanden, fügen die Kellermeister einen Hefeansatz und den Zucker hinzu. Die Flaschen werden verfüllt, verschlossen und wandern in eines der beiden Kellergeschosse, um zu gären und zu reifen.

Ab jetzt arbeitet die Zeit, mindestens neun Monate muss ein Winzersekt lagern, zwölf Monate der Mosel-Crémant. "Je länger der Sekt auf der Hefe lagert, desto feinperliger wird die Kohlensäure", verrät Schmitt. In den Kellergewölben lagern außergewöhnliche Spezialitäten, die länger als zwölf Jahre auf der Hefe liegen. "Der älteste Sekt, den wir führen, ist ein Ebling aus dem Jahr 1990", berichtet Schmitt stolz, "in der Champagne sind die besonderen Sekte zehn Jahre alt – dafür bezahlen Sie dort auch einen vielfach höheren Preis!"

Genuss, der auf der Zunge prickelt!

Genuss, der auf der Zunge perlt

Danach wandern die Flaschen in die Rüttelpulte. "21 Tage wird jede gerüttelt und gleichzeitig gedreht. Jeden Tag in eine andere Richtung", erklärt Schmitt. "Ein Spitzenrüttler schafft bis zu 60.000 am Tag, der braucht kein Fitness-Studio mehr." So gelangt die Hefe in den Flaschenhals, sie muss sich dort absetzen, damit sie nicht an der Flasche klebt. In der Industrie wird der Sekt übrigens durch einen Filter gejagt.

Anschließend wird der Sekt verkorkt und die Agraffe auf den Korken gepresst. Und nachdem die Flasche gewaschen, getrocknet und etikettiert wurde, steht dem Genuss nichts mehr im Wege – ein handwerklich und sorgfältig hergestellter Genuss, der auf der Zunge prickelt!

Verfahren der Sektherstellung

Tankgärung
Für diese industriemäßige Sektherstellung werden meist Importweine verwendet und in großen Drucktanks und großen Füllstraßen günstig verfüllt.

Flaschengärung mit Filtrationsenthefung
Hier werden die Flaschen nach der Gärung entleert, vereinheitlicht und filtriert wieder zurück in die Flasche gefüllt (Transversierverfahren). Dabei wird ein Großteil der handwerklichen Kunst nicht angewendet.

Klassische Flaschengärung
Mit dieser uralten handwerklichen Kunst (Méthode champenoise) wird auf natürliche Weise durch "Rütteln" die Hefe OHNE Filtration vom Sekt getrennt.

Auszeichnungen:

Besonders stolz ist das Unternehmen auf die Auszeichnung als bester Schaumwein-Produzent durch die Deutsche Wein Marketing GmbH. In der Gruppe der "Golden League" werden 15.000 Weine und Sekte nach den strengen Regeln des Weltweinverbandes getestet.

  • 1983 Gründung der Saar-Mosel-Winzersekt GmbH
  • 1984 Kauf der Johann Förster Weinkellerei Trier
  • 1994 belegt der SMW-Sekt bei einer Blindverkostung der Zeitschrift "Selection" im Wettbewerb mit 168 Champagnern, Crémants, Cavas, Sekten und Spumante den 1.  Platz.
  • 2006 wird die SMW "Bester Sekterzeuger" bei der DLG Bundesweinprämierung.
  • 2007 erhält der SMW Mosel Riesling Sekt Brut "Dichtertraum" von "Gault Millau" die höchste Bewertung.
  • 2008 wird der SMW-Sekt "Dichtertraum" im Wettbewerb der Landesprämierung Rheinland-Pfalz zum zweiten Mal Sieger aller goldprämierten Sekte in Rheinland-Pfalz.
  • 2009 siegt zum dritten Mal der SMW-Sekt "Dichtertraum" im Wettbewerb mit allen goldprämierten Sekten.
  • 2011 wird die SMW im internationalen Wettbewerb der Berliner Wein Trophy bester deutscher Sekterzeuger.
  • 2012 erhält die SMW von zehn Anstellungen bei der Landesprämierung 5 x Gold, 4 x Silber & 1 x Bronze für ihre Sekte. Bei der internationalen Berliner Wein ­Trophy erreicht die SMW erneut mit 9 x Gold & 3 x Silber die höchste Bewertung.
  • 2015 siegt die SMW dann in der "Golden League" als "Bester Sektproduzent weltweit".

 Fotos: SMW-GmbH / Lukas Gojda,123rf / Montage - Fotostudio 64 - SMW-GmbH

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