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DHB-Studie: Kosten senken mit Flottenmanagement

Anzeigen-Sonderveröffentlichung


Nur ein Bruchteil der Handwerker nutzt bisher Flottenmanagement-Systeme, um Kosten zu senken und Zeit einzusparen. Das belegt die exklusive aktuelle Trendstudie "Flottenmanagement 2016 im Handwerk".

DHB-Flottentest, Tomtom Telematiks,
Foto: © TomTom Telematics


Selbst der Ein-Mann-Betrieb hat bis zu drei Fahrzeuge über seinen Betrieb laufen und damit gehöriges Einsparpotenzial, wenn er die Vorzüge eines Flottenmanagement-Systems ausreizt. Das zeigt die aktuelle Trendstudie "Flottenmanagement 2016 im Handwerk" des Deutschen Handwerksblatts.

Handwerker haben keine Flotten, aber Fahrzeuge. Und so betreiben die Betriebsinhaber denn auch kein Flottenmanagement, sondern "nur" eine Fahrzeugverwaltung. Wobei es sich aber um den gleichen administrativen Aufwand handelt. Die Handwerksmeister laufen damit in eine Falle: Sie achten auf ihre Kosten, brauchen mehr Transparenz und wünschen sich einen geringeren administrativen Aufwand rund um ihre Mobilität – aber haben diese Ziele kaum umgesetzt. Gerade mal jeder 15. Handwerksbetrieb nutzt das Potenzial eines Flottenmanagement-Systems. Das beweist die Trendstudie "Flottenmanagement 2016 im Handwerk", die das Deutsche Handwerksblatt im März diesen Jahres durchgeführt hat.

Coaching während der Fahrt PanoramaDie Bandbreite der befragten 76 Handwerksbetriebe reicht von Kleinstflotten mit nur einem Fahrzeug bis hin zu einem knapp 350 Pkw, Transporter und Lkw umfassenden Fuhrpark. Im Schnitt repräsentieren die Teilnehmer eine Fahrzeugflotte von gut zwölf Fahrzeugen: sieben Transporter, fünf Pkw und zwei Lkw. Die Betriebe, die aus nahezu allen Gewerbegruppen des Handwerks stammen, verfügen dabei über eine durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 27 Beschäftigten. Das belegt zugleich die These, dass das Thema Fahrzeugverwaltung beziehungsweise Flottenmanagement erst mit zunehmender Betriebs- und damit Flottengröße an Bedeutung gewinnt – auch wenn selbst kleinere Betriebe mit nur wenigen Fahrzeugen ihren Nutzen aus solchen Systemen ziehen könnten.

Transparenz der Fahrtzeiten
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Gemeinsam ist allen Betrieben das Wissen, dass Mobilität finanziert sein will und ein bedeutender Kostenfaktor für die laufenden Betriebsausgaben ist. Fahrzeuge kosten – neben der Anschaffung selbst – Versicherung, Benzin, Wartung, Pflege, Reparaturen und dazu einen damit verbundenen hohen Verwaltungsaufwand, der viel Zeit und damit auch Kosten bindet. Überraschend ist allerdings die Tatsache, dass der wichtigste Anschaffungsgrund für ein Flottenmanagement-System die Transparenz gegenüber den Kunden und für die Buchhaltung ist. Gleich 88,1 Prozent der Befragten sehen in der Erstellung von Fahrtzeitenbelegen den wichtigsten Kaufgrund: 61,8 Prozent gaben "ja, klar", 26,3 Prozent "eher ja" auf die entsprechende Frage an (siehe dazu Grafiken).

An diese Werte kommt auch nicht das Thema "Routenführung" heran, was immerhin für 82,9 Prozent wichtig ist und damit Rang 2 bei den Kaufgründen belegt. Dabei geht es weniger um die klassische Navigation, die nur ein Baustein bei der Routenführung ist. Wichtig dabei sind die Optimierung von Fahrtzeiten und Manpower, wenn im Laufe des Tages zusätzliche Arbeiten anfallen. Anhand der Routenplanung kann die Zentrale sehen, wer sich aufgrund seines Standorts, aber auch seiner Tagesplanung am besten dazu eignet, diese Aufgaben zu erledigen.

Sicherheit noch vor Arbeitszeiten
In die gleiche Richtung geht auch der Aspekt der Arbeitszeiterfassung, die über ein System digital erfolgen kann und somit sofort für alle weiteren Schritte wie Stunden- und Lohnabrechnung zur Verfügung steht. Knapp drei von vier Befragten, exakt 72,3 Prozent, nennen die Erfassung der Arbeitszeiten als Kaufgrund. Dieser Wert reicht allerdings nur für Platz vier im Ranking. Geringfügig höher, mit exakt 72,4 Prozent, bewerten die Befragten den Einfluss, den so ein System auf die Fahrer hat. Sie fahren ruhiger und senken so den Verschleiß des Fahrzeugs. Neben der erhöhten Sicherheit durch eine entspanntere Fahrweise dient das vor allem dazu, die Gesamtkosten zu senken. Allerdings zählt das Argument für knapp jeden Dritten (29,2 Prozent) eher nicht oder gar nicht.
AuswertungTomtom
Dass keiner die Kosten aus dem Blick verlieren möchte, zeigt die Tatsache, dass die Betriebsinhaber zu knapp 70 Prozent die vorhandenen Daten aus einem System für die zukünftige Planung und damit der Optimierung der Mobilität einsetzen möchten. Sie erhoffen sich, durch die neuen Erkenntnisse die zukünftigen Investitionen reduzieren zu können.

Erstaunlich ist aber die Tatsache, dass nur für jeden Zweiten die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs als Kaufgrund gesehen wird. Nur 30,3 Prozent sagen "ja, klar", weitere 22,4 Prozent sagen "eher ja", während jeder Fünfte das verneint. Erstaunlich ist das insofern, weil zumindest im Lkw-Bereich die Spritkosten zum größten Kostenblock gehören. Die Ersparnis bei der Reduzierung des Verbrauchs um nur einen Liter auf 100 Kilometer bringt über das Jahr gerechnet schon eine nicht unerhebliche Ersparnis – und erst recht bei mehreren Fahrzeugen.

Fazit: Selbst der Ein-Mann-Betrieb hat bis zu drei Fahrzeuge über seinen Betrieb laufen und damit gehöriges Einsparpotenzial, wenn er die Vorzüge eines Flottenmanagement-Systems ausreizt. Dass die Betriebsinhaber kostenbewusst an ihre Fahrzeugverwaltung herangehen, hat diese Trendumfrage belegt. Was tatsächlich mit einem webbasierten System möglich ist, werden das Deutsche Handwerksblatt und TomTom Telematics mit dem Gewinner aus der DHB-Umfrage in einem Praxistest in den nächsten Monaten genau unter die Lupe nehmen. Den Gewinner des Hauptpreises, das Flottenmanagement-System WebFleet von TomTom Telematics, sowie die drei Gewinner der Navigationsgeräte geben wir in der nächsten Ausgabe bekannt.

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