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Neue Künstliche Intelligenz von "Siri"-Entwicklern

Selbst Apple-Verweigerer kennen "Siri", die Künstliche Intelligenz (KI) des kalifornischen Herstellers. Die Entwickler von "Siri" haben in New York mit "Viv" nun ein neues KI-Projekt vorgestellt.
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Neues KI-Projekt "Viv" von den Entwicklern von Siri. (Foto: 123rf)

KI bedeutet Künstliche Intelligenz. Was ein wenig nach Science Fiction klingt, steckt in praktisch jedem modernen Smartphone. Bei den Geräten von Apple hat die KI sogar einen Namen: Siri. Deren Schöpfer haben nun bei einer Konferenz in New York ihr neues Baby vorgestellt: Das KI-Projekt hört auf den Namen "Viv" und soll eine offene Plattform sein, über die mit verschiedenen Diensten kommuniziert werden kann. Damit soll auch die Lösung von komplexen Aufgaben gelingen. Durch die Anlegung als offene Plattform soll die Möglichkeit bestehen, dass verschiedene Dienste "andocken" können. Dann ist mehr möglich, als eine simple Websuche zu starten, wie es bei "Siri" oder ihren Kollegen "Cortana" und "Google Now" der Fall ist. 

Die kreativen Köpfe hinter "Viv" haben Erfahrung mit KI: Dag Kittlaus und Adam Cheyer haben für Apple "Siri" entwickelt. Nach einer kurzen Zeit bei Apple haben sich die beiden 2011 von der Firma gelöst und ihr Startup Viv Labs mit dem Ziel der Entwicklung von "Viv" gegründet. Mit genommen haben sie eine ganze Menge ehemaliger "Siri"-Kollegen, etwa Chris Brigham, der ganz zu Beginn der Entwicklung von Apples Assistentin dabei gewesen ist. Künstliche Intelligenz ist derzeit ein wichtiges Thema in der Branche. Die drei großen Firmen – Apple, Microsoft und Google – investieren eine Menge Geld, aber auch der Internethändler Amazon, das soziale Netzwerk Facebook und die Telekom experimentieren mit KI.

Foto: 123rf

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