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Fliesenleger-PLW: Wieder gewinnt ein Knöpfle

Vor drei Jahren hat Eric Brie-Knöpfle den PLW der Fliesenleger gewonnen. Nun hat sein Bruder Cedrik erneut den Titel nach Baden-Württemberg geholt.

Dieser Artikel gehört zum Themen-Special PLW: die Nachwuchsstars 2016
Foto: © ZDB/Küttner
Neun Landessieger traten beim PLW der Fliesenleger in Mölln an. Cedrik Knöpfle (stehend r.) holte den Bundessieg. Zweiter wurde Maurice Eckstein (knieend r.). Den dritten Platz belegte Tassilo Schneider (knieend, 2.v.l.). (Foto: © ZDB/Küttner)

Die Fliesenleger mussten beim "Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks – Profis leisten was (PLW)" zwei Flächen mit Wandfliesen 15/15 im Dünnbett gestalten. Abgebildet war ein Bilderrätsel, das von dem in Mölln gestorbenen Schalk Till Eulenspiegel geprägt war. Auf der ersten Wand waren aus keramischen Steingut Wandfliesen in verschiedenen Farben der Schriftzug Till für Till Eulenspiegel und darunter eine große Eule in aufwändiger Schneidtechnik zu gestalten. Ein Handspiegel mit einer kleinen Eule war auf der zweiten Wand zu fertigen. Auf einem Bodenstück waren die Endziffern der Jahreszahl (16) vor der ersten Wand zu verlegen. Die Wettbewerbsaufgabe war anspruchsvoll aufgrund der vielen Rund-, Schräg- und Diagonalschnitte, so der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB).

HandwerkGold ging an Cedrik Knöpfle (Ausbildungsbetrieb: Adrion-Knöpfle GmbH, Löffingen) aus Baden-Württemberg. Der 19-Jährige bezeichnete seinen Erfolg als "Familienehre", hatte doch sein Bruder Eric Brie-Knöpfle bereits vor drei Jahren den deutschen Meistertitel gewonnen. Vizemeister wurde Maurice Eckstein (Ausbildungsbetrieb: Fliesen Eckstein GmbH, Fulda) aus Hessen. Der 19-Jährige zeigte sich völlig zufrieden mit der Silbermedaille, denn "der Wettbewerb war verdammt schwer". Bronze ging an Tassilo Schneider (Ausbildungsbetrieb: Karl-Heinz Haack, Heideck) aus Bayern, der mit seiner Platzierung mehr als zufrieden war.

Das ist der PLWInsgesamt haben 60 Teilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft in den bauhandwerklichen Berufen um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen gekämpft. Der Wettbewerb, veranstaltet vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, fand in der Ausbildungsstätte der Baugewerbe-Innung für den Kreis Herzogtum Lauenburg statt. Beton- und Stahlbetonbauer, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Maurer, Straßenbauer, Stuckateure, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer und Zimmerer zeigten während der Wettbewerbe Bestleistungen. Es war der 65. Wettbewerb dieser Art. Zugelassen waren Kammer- und Landessieger in den jeweiligen Berufen.

Fotos: © ZDB/Küttner

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