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Finanzierte Mobilität aus einer Hand

Mit Free2Move Lease hat die PSA-Gruppe eine neue Plattform geschaffen: Sie bündelt sämtliche Leasing-Angebote für Gewerbekunden.

Handwerk
Mit der neuen App "Free2Move" will die PSA-Gruppe die Leasing-App auf dem Markt sein. (Foto: 123rf)

Das Ziel ist ambitioniert: "Bis 2030 wollen wir DIE App für Leasing-Angebote werden, an die die Kunden zuerst denken", sagt Olivier Ferry, Direktor der neuen Marke Free2Move. Und das soll global gelten. Der Startschuss für die neue Plattform fällt am 1. März. Ab dann können gewerbliche Kunden sämtliche Leasing-Angebote der PSA-Gruppe mit ihren drei Marken Peugeot, Citroën und DS über die gleichnamige App Free2Move abwickeln. Neben der Finanzierung mit dem Schwerpunkt Kilometer-Leasing (Free2Move Lease) soll die Plattform künftig auch alle Serviceangebote rund um das Flottenmanagement bereithalten.

Dabei will die PSA-Gruppe auch aktiv auf die Kunden zugehen. Möglich machen das die neuen digitalen Anwendungen. Einer der Kernpunkte ist eine Box in den Fahrzeugen, von ihr wurden bereits 1,5 Millionen in den eigenen Fahrzeugen verbaut. Diese Daten werden selbstverständlich nach den Regeln des Datenschutzes und nur mit Einverständnis des Kunden erfasst. Sie machen es dem neuen Mobilitätsdienstleister möglich, frühzeitig zu reagieren, wenn ein bestehender Leasingvertrag aus dem Ruder läuft, also der Kunde zum Beispiel viel mehr Kilometer mit dem Fahrzeug unterwegs ist als vertraglich vereinbart. "Dann können wir auch einen laufenden Vertrag ändern", verspricht Ferry.

App hauptsächlich für gewerbliche Kunden

Free2Move ist zwar die neue Business-Unit, aber hinter den Verträgen stehen als Finanzierungspartner die PSA-Bank und als Anbieter natürlich die drei Marken Peugeot, Citroën und DS. Bestehende Leasingverträge werden übrigens mit dem Startschuss an Free2Move "übergeben", die sich dann um die Kundenbetreuung kümmert. Auch die Händler profitieren: Erstens nimmt ihnen die neue Business-Unit Profis die komplizierte Arbeit rund um die Finanzierung ab. Vor allem aber ist die Rücknahme der Fahrzeuge Sache von PSA, nicht mehr des Händlers, der sonst fürchten musste, zu viele Gebrauchtmodelle auf dem Hof stehen zu haben.
Außerdem will Free2Move seine Angebote weiter ausdehnen. Neben Leasingverträgen zu sämtlichen hauseigenen Marken soll es künftig auch möglich sein, Fremdmarken zu integrieren. Das gelingt zum Beispiel über die Mehrmarken-Händler und ist vor allem für diejenigen interessant, die Modelle brauchen, die es nicht im PSA-Konzern gibt – etwa Pick-ups oder große Nutzfahrzeuge. 

Außerdem plant Free2Move, künftig nicht nur gewerbliche Kunden vom Kleinstbetriebe und Solo-Selbstständigen bis hin zum Flottenmanager im Konzern anzusprechen, sondern auch Privatkunden.

Text: Stefan Buhren; Foto: 123rf

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