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Bundestag vergibt wieder USA-Stipendien

Die Bewerbungsphase endet bald: Noch bis zum 13. September können sich junge Berufstätige und Azubis wieder um ein Stipendium für einen einjährigen Aufenthalt in den USA bewerben.

Dieser Artikel gehört zum Themen-Special Berufserfahrung im Ausland sammeln
Foto: © lightfieldstudios/123RF.com

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten lockt, aber die eigenen finanziellen Möglichkeiten sind begrenzt? Kein Problem. Auch in diesem Jahr vergibt der Deutsche Bundestag wieder Stipendien, mit denen junge Berufstätige mit abgeschlossener Berufsausbildung und Auszubildende im letzten Lehrjahr einen einjährigen Aufenthalt finanzieren können. Der Schwerpunkt des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) liegt auf handwerklichen, technischen und kaufmännischen Berufen. Angesprochen sind aber auch junge Landwirte und Winzer.

Weitere Voraussetzungen, um am 37. Parlamentarischen Patenschafts-Programm 2020/2021 teilnehmen zu können:

  • Geburtsdatum: Vom 1. August 1995 bis 31. Juli 2004 (einschließlich). Geleisteter Freiwilligendienst (FWD, BFD, FSJ, FÖJ o.ä.) erhöht die obere Altersgrenze entsprechend. Jugendliche, die beabsichtigen, einen Freiwilligendienst zu leisten, haben sicherzustellen, dass dieser Dienst nicht in die Zeit des Auslandsaufenthaltes fällt.
  • erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zum Zeitpunkt der Ausreise.
  • erster Wohnsitz in Deutschland Anfang September 2019.
  • gute Grundkenntnisse der englischen Sprache. Es müssen mindestens drei Schuljahre Englisch nachgewiesen werden.
  • gesundheitliche Eignung: Die Bewerberin oder der Bewerber muss gesundheitlich in der Lage sein, alle Programmteile in den USA absolvieren zu können.

Einblicke ehemaliger TeilnehmerDas Bewerbungsverfahren besteht aus zwei Teilen. Interessenten können die Bewerbungskarte direkt online ausfüllen oder sich eine Print-Version ausdrucken. Bis spätestens 13. September 2019 muss sie bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH eingegangen sein. Dort wird sie geprüft. Wenn die Bewerber die formalen Voraussetzungen erfüllen, erhalten sie den Online-Zugang zu den vollständigen Unterlagen oder bekommen diese alternativ per Post zugeschickt. In jedem Fall müssen die vollständigen Unterlagen bis zum 30. September 2019 bei der GIZ eingegangen sein.

Text: Bernd Lorenz

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