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Handwerk zeichnet seine Azubi-Elite aus

Profis leisten etwas und das Können kennt dabei keine Grenzen: Das haben die besten jungen Handwerksprofis beim PLW erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt. In Berlin wurden die Sieger geehrt.

Dieser Artikel gehört zum Themen-Special PLW 2017: die Besten aus dem Handwerk
Die Ersten Bundessieger beim PLW konnten sich in Berlin feiern lassen; Foto: © Bildschön/Markus Theisen

Die Festveranstaltung zum "Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks – Profis leisten was (PLW)" fand im Rahmen der zweiten "Europäischen Woche der Berufsbildung" statt, mit der die EU-Kommission auch in diesem Jahr die hohe Bedeutung der beruflichen Bildung unterstreicht. Die EU-Kommissarin für Soziales und Beschäftigung, Marianne Thyssen, übermittelte per Videobotschaft wiederum ihre Glückwünsche an alle Siegerinnen und Sieger.

HandwerkAnne-Marie Descôtes, die französische Botschafterin in Deutschland, überreichte gemeinsam mit Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), den ersten Bundessiegern die von Frank Walter Steinmeier unterzeichneten Urkunden. Der Bundespräsident ist Schirmherr des Leistungswettbewerbs.

Unter dem Motto "Können kennt keine Grenzen" fand eine spannende Talkrunde mit der französischen Botschafterin Anne-Marie Descôtes, der dreifachen Olympiasiegerin und fünffachen Weltmeisterin im Biathlon Kati Wilhelm und ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer statt. Dabei ging es um alle Facetten rund um das Thema Meisterschaft. Und man war sich einig: Es sind grenzüberschreitende Erfahrungen und Eigenschaften wie Leidenschaft, Disziplin, Ehrgeiz oder Mobilität, die zu wahrer Meisterschaft und zu einem Können führen, das keine Grenzen kennt.

Von den rund 3.000 Gesellen, die sich auf bis zu drei Ebenen an den landesweiten Ausscheidungswettbewerben beteiligt hatten, konnten sich 735 Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf der Bundesebene messen. In rund 100 Wettbewerbsberufen (inklusive Fachrichtungen) konnten sich 258 von ihnen über die besondere Auszeichnung der ersten drei Plätze freuen. Insgesamt gab es 113 erste, 85 zweite und 60 dritte Bundessieger. Erfreulich aus Sicht des ZDH: Der Frauenanteil lag in diesem Jahr bei den Bundes- oder Landessiegern bei 37,3 Prozent.

Bayern stellt die meisten Erstplatzierten beim PLW

Bundesland   1. Bundessieger   
  2. Bundessieger   
  3. Bundessieger   
Bayern 24 15 15
Baden-Württemberg 23 14 7
Nordrhein-Westfalen 12 10 14
Niedersachsen 11 12 3
Hessen 9 11 3
Rheinland-Pfalz 8 5 4
Schleswig-Holstein 8 3 4
Sachsen 5 2 4
Thüringen 4 5 0
Berlin 3 2 0
Hamburg 2 0 1
Brandenburg 2 0 0
Saarland 1 2 3
Mecklenburg-Vorpommern   1 1 1
Bremen 0 3 1
Sachsen-Anhalt 0   0

Quelle: ZDH

Bayern auch an der Spitze bei Gestaltung

Der Wettbewerb "Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten " wurde in diesem Jahr in 25 Wettbewerbsberufen ausgetragen. Der Wettbewerb hat zum Ziel, dass bereits in der Ausbildung gestalterische Phantasie und Ästhetik nachhaltig gefördert wird. Durch diesen Wettbewerb wird verdeutlicht, welch‘ hohe Bedeutung die Formgebung und Gestaltung in verschiedenen Handwerksberufen hat. Das ist besonders für Jugendliche attraktiv, weil sie in diesem Wettbewerb viel Kreativität entfalten können.

Bundesland   1. Bundessieger   
  2. Bundessieger   
  3. Bundessieger   
Bayern 9 1 3
Hessen 4 5 0
Baden-Württemberg 4 2 3
Nordrhein-Westfalen 3 3 1
Berlin 2 1 0
Niedersachsen 1 1 0
Rheinland-Pfalz 1 0 0
Mecklenburg-Vorpommern   1 0 0
Schleswig-Holstein 0 0 1
Sachsen 0 0 1
Thüringen 0 0 1
Hamburg 0 0 0
Brandenburg 0 0 0
Saarland 0 0 0
Bremen 0 0 0
Sachsen-Anhalt 0 0 0

Quelle: ZDH

Das ist der PLWAusrichter des diesjährigen Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks (PLW – Profis leisten was) und des Wettbewerbs "Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten" waren der Zentralverband des Deutschen Handwerks und die Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk. Dabei wurden sie vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützt.

Fotos: © Bildschön/Markus Theisen

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