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Immer mehr Ladepunkte warten auf E-Autos

Mehr als 16.100 Ladepunkte verzeichnet das Ladesäulenregister des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft bundesweit. Doch es mangelt an E-Fahrzeugen.

Mehr als 16.100 Ladesäulen verzeichnet der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft in Deutschland. Foto: © nerthuz/123RF.com
Mehr als 16.100 Ladesäulen verzeichnet der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft in Deutschland.

Über eine Zuwachsrate von 20 Prozent innerhalb von fünf Monaten bei Ladepunkten freut sich der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Waren im Ladesäulenregister des Verbands Ende Juli noch 13.500 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte erfasst, sind es nun 16.100.

Über drei Viertel davon werden laut BDEW von Energieunternehmen betrieben. Doch während die Ladeinfrastruktur immer besser werde, fehle es weiterhin an E-Fahrzeugen, bemängelt der Verband. "In Thüringen, Hamburg und Berlin kommt gerade einmal eine Handvoll E-Autos auf einen Ladepunkt", so ein Sprecher des BDEW.

Förderung für E-Fahrzeuge noch bis Ende Juni

Etwa 150.000 Pkw mit Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Antrieb sind derzeit beim Kraftfahrtbundesamt gemeldet. Von den 3,2 Millionen Neuanmeldungen zwischen Januar und November 2018 seien gerade einmal 1,6 Prozent elektrisch betrieben, klagt der Verband.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert weiterhin den Kauf und das Leasing von Elektrofahrzeugen. Allerdings weist das Amt darauf hin, dass sich die Liste der förderfähigen Fahrzeuge geändert hat. Wegen des seit letztem September gültigen neuen Messverfahrens zum Ausstoß von CO2 sind offenbar einige Fahrzeugmodelle nur noch eingeschränkt förderbar.

Die aktuelle Liste gibt es auf der Website des BAFA. Wer für sich oder den Betrieb auf E-Fahrzeuge umsatteln will, sollte sich beeilen, Ende Juni 2019 läuft die Kaufprämie aus.

Text: / handwerksblatt.de
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