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Gold für Bayern, Baden-Württemberg und NRW

Beim Leistungswettbewerb der E-Handwerke in Oldenburg holten die Teilnehmer aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen jeweils zwei Titel.

Dieser Artikel gehört zum Themen-Special Die Deutschen Meister des Handwerks 2018
Sieben Sieger eingerahmt von den Gratulanten (vorne v. l.): ZVEH-Präsident Lothar Hellmann, Christoph Geiger, Cornelius Korte, Phillip Wollgarten, Stefan Bauer, Kevin Mayr, ZVEH-Vizepräsident Hans Auracher, Schirmherr Holger Heckle, (hinten v. l.) Timo Lukas und Martin Posselt. Foto: © VEH/Jessica Franke
Sieben Sieger eingerahmt von den Gratulanten (vorne v. l.): ZVEH-Präsident Lothar Hellmann, Christoph Geiger, Cornelius Korte, Phillip Wollgarten, Stefan Bauer, Kevin Mayr, ZVEH-Vizepräsident Hans Auracher, Schirmherr Holger Heckle, (hinten v. l.) Timo Lukas und Martin Posselt.

Am 16. und 17. November haben die elektro- und informationstechnischen Handwerke in Oldenburg beim "Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks – Profis leisten was" (PLW) die Besten ihres Fachs ermittelt.

Erster Bundessieger bei den Informationselektronikern mit dem Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik wurde Stefan Bauer aus Bayern. Den Titel bei den Elektronikern für Maschinen und Antriebstechnik holte Christoph Geiger aus Baden-Württemberg. In der Konkurrenz der Elektroniker der Fachrichtung Automatisierungstechnik setzte sich Cornelius Korte aus Nordrhein-Westfalen durch. Deutscher Meister der Informationselektroniker mit dem Schwerpunkt Bürosystemtechnik wurde Timo Lukas aus Hessen. Baden-Württemberg stellt mit Kevin Mayr den ersten Bundessieger der Elektroniker mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik. Martin Posselt holte den Titel bei den Systemelektronikern nach Bayern. Gold bei den Elektronikern mit der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik ging an Phillip Wollgarten aus Nordrhein-Westfalen.

Den jährlich in Oldenburg stattfindenden Deutschen Meisterschaften im E-Handwerk misst Lothar Hellmann, Präsident des ZVEH und Vorsitzender des Vereins zur Berufs- und Nachwuchsförderung in den Elektro- und Informationstechnischen Handwerken, eine über die E-Branche hinausgehende Bedeutung bei: "Mit dem Wettbewerb haben wir der Öffentlichkeit auch dieses Jahr wieder gezeigt, dass die gewerblich-technische Berufsausbildung im Wettbewerb mit der akademischen bestehen kann. Das duale Ausbildungssystem kann in unseren hochinnovativen und sicherheitsgeneigten Berufen junge Menschen auf ein Leistungsniveau der Spitzenklasse bringen", erklärt er anlässlich der Preisverleihung auf dem Galaabend. Hellmann würdigte dabei ausdrücklich das besondere Engagement der elektrohandwerklichen Unternehmen in der Ausbildung.

Der Schirmherr der Veranstaltung, Sonepar-Deutschland-Geschäftsführer Holger Heckle, war voll des Lobes für die Wettbewerbsteilnehmer, die als Punktbeste ihres Bundeslandes in Oldenburg an den Start gegangen waren. "Die Übernahme der Schirmherrschaft war mir eine Herzensangelegenheit. Die Nachwuchsförderung ist und bleibt das wichtigste Thema für die gesamte Branche. Das Ausbildungssystem der E-Handwerke bietet die besten Voraussetzungen, um den anstehenden Herausforderungen wie Digitalisierung und die Umsetzung der Energiewende mit gut ausgebildeten Fachkräften begegnen zu können. In der Frage der Nachwuchsgewinnung ziehen Handwerk und die Partner aus Industrie und Großhandel an einem Strang", bekräftigt Heckle.

Die Erstplatzierten durften sich über eine Gutscheinprämie für Weiterbildungsmaßnahmen in Höhe von jeweils 1.000 Euro freuen, die der ZVEH ausgelobt hat. Schirmherr Heckle überreichte den Siegern ein hochwertiges Lautsprechersystem. Die Zweit- und Drittplatzierten erhielten Prämiengutscheine von jeweils 800 beziehungsweise 600 Euro. Das beste Gesamtergebnis erzielte Phillip Wollgarten mit 93 von 100 Punkten.

Ein besonderer Anreiz für die Junghandwerker war die mögliche Teilnahme an den vom 16. bis 20. September 2020 im österreichischen Graz stattfindenden EuroSkills. Der Punktbeste der Deutschen Meisterschaften der E-Handwerke 2018 und 2019 kann die deutsche Erfolgsgeschichte fortschreiben.

Text: Rainer Fröhlich

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