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Gefragt sind Helden der Energiewende

Ab dem 10. Januar können sich Unternehmer und Einzelpersonen, die sich für die Energiewende stark machen, für den Georg Salvamoser Preis bewerben.

Dieser Artikel gehört zum Themen-Special Interessante Wettbewerbe für Handwerker
Wer sich auf originelle Weise für die Energiewende einsetzt und dabei Durchhaltevermögen bewiesen hat, kann sich für den Georg Salvamoser Preis bewerben. Foto: © convisum/123RF.com
Wer sich auf originelle Weise für die Energiewende einsetzt und dabei Durchhaltevermögen bewiesen hat, kann sich für den Georg Salvamoser Preis bewerben.

Dotiert ist der Georg Salvamoser Preis mit 25.000 Euro, davon gehen 5.000 Euro an Teilnehmer der Kategorie "Junge Energie", das können Schülergruppen oder Start-up-Unternehmer sein. Eine Bewerbung ist ab dem 10. Januar und bis zum 31. März auf der Website zum Preis möglich.

Chancen haben Projekte, die einen wichtigen Beitrag zu einer hundertprozentigen Versorgung mit erneuerbaren Energien leisten. Sie sollten existierende Standardlösungen in puncto Originalität in den Schatten stellen, übertragbar und beispielhaft sein. Darüber hinaus zählt auch, wie Hindernisse bei der Umsetzung des Projekts überwunden werden konnten. Bewerbungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum sind möglich. Die Preisträger werden am 16. Mai auf der Intersolar in München ausgezeichnet.

Mit Originalität und Durchhaltevermögen punkten

Der Spiegel bezeichnete ihn als "Sonnenkönig", der Branche gilt er als "Solarpionier": Georg Salvamoser startete seine Solar-Karriere 1991 mit der Gründung eines Handwerksbetriebs zur Installation von Solaranlagen. Später leitete er eine Firma, die Solarmodule herstellte, war Inhaber und Geschäftsführer einer Agentur für Unternehmensberatung für erneuerbare Energien mit Sitz in Freiburg.

Auch als Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) setzte er sich für die Belange der Solarbranche ein. Er starb 2009 in Freiburg. In seinem Namen loben die Stadt und die Georg-Salvamoser-Stiftung jedes Jahr den nach ihm benannten Energiewende-Preis aus.

Text: Rainer Fröhlich
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