Staub, der bei Bautätigkeiten auftritt, kann Krebs verursachen. Wer eine gute praxistaugliche Lösung gefunden hat, Beschäftigte davor zu schützen, hat eventuell gute Aussichten auf den 14. Deutschen Gefahrstoffschutzpreis.

Staub, der bei Bautätigkeiten auftritt, kann Krebs verursachen. Wer eine gute praxistaugliche Lösung gefunden hat, Beschäftigte davor zu schützen, hat eventuell gute Aussichten auf den 14. Deutschen Gefahrstoffschutzpreis. (Foto: © nambulla/123RF.com)

Bewerben für den Gefahrstoffschutzpreis

Ab 1. November ist es so weit: Wer Innovationen vorweisen kann, um Beschäftigte vor krebserzeugendem Staub zu schützen, kann sich für den Gefahrstoffschutzpreis bewerben.

Er ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert: der vom Bundesarbeitsministerium ausgeschriebene Deutsche Gefahrstoffschutzpreis. Jetzt geht er in die 14. Runde. Betriebe, Organisationen, Einzelpersonen oder Gruppen können sich vom 1. November bis 31. März bewerben.

Voraussetzung ist, dass sie eine praktische Lösung dafür gefunden haben, Beschäftigte vor krebserregendem Staub, Rauch oder krebsverursachenden Fasern zu schützen. Im Sinn haben die Ausschreibenden dabei etwa Quarzstaub oder Staub, der beim Bauen anfällt, Zytostatika im Gesundheitsdienst, Holzstaub bei der Holzverarbeitung oder Schweißrauche, wie man sie aus der Metallverarbeitung kennt.

Verschiedene Lösungsansätze sind möglich und preiswürdig

Gewürdigt werden können sicherheitstechnische, organisatorische und hygienische Lösungen, die Einführung alternativer, sicherer Arbeitsmittel oder Verfahren oder Schulungen oder andere Anstrengungen, um Mitarbeiter zu motivieren oder an Lösungen zu beteiligen.

Bis Ende März ist eine formlose Bewerbung möglich. Sie geht an die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und sollte eine Beschreibung des Teilnehmers enthalten sowie der durchgeführten Maßnahmen. Nicht fehlen sollte eine Erklärung, was der Teilnehmende sich von der Maßnahme erhofft und was davon vielleicht schon eingetreten ist.

Weitere Informationen zum Preis und der Bewerbung sowie gute Beispiele aus der Praxis, finden Interessierte online.

Quelle: BAuA

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Text: / handwerksblatt.de

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