Die Beschäftigtenzahlen im Baugewerbe gehen nach oben, wenn auch nicht so schnell, wie viele Betriebe es sich wünschen. (Foto: © Prig MORISSE/123RF.com)

Beschäftigungszuwachs im Baugewerbe

Das deutsche Baugewerbe gewinnt weiterhin Beschäftigte hinzu. Allerdings finden die Unternehmen immer noch viel zu wenig Fachkräfte.

Die Mitgliedsunternehmen des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB) bauen weiter ihren Mitarbeiterstamm auf. Sie konnten auch zum Ende des ersten Halbjahres mehr Beschäftigte gewinnen. Dennoch suchen sie immer noch weitere Arbeitskräfte. Nach Ergebnissen der jüngsten Konjunkturumfrage des ZDB melden fast keine Betriebe einen rückläufigen Beschäftigtenstand.

Die Geschäftslagebeurteilung hat sich zu allen Bausparten gegenüber den Vormonaten verbessert. Ihre Geschäftslage schätzen die Unternehmen in allen Bausparten weiter als befriedigend oder gut ein. Am deutlichsten fiel die Veränderung zum öffentlichen Bau und zum Wirtschaftsbau aus. Nur vereinzelt melden Unternehmen überhaupt eine unbefriedigende Geschäftslage.

Die Bautätigkeit hat sich zum Vormonat deutlich belebt

Diese positive Beurteilung spiegelt sich auch in einer weiter sehr belebten Nachfrage nach Bauleistungen wider. Rückläufige Meldungen gibt es hier nur vereinzelt zum öffentlichen Hoch- und Tiefbau. Die Bautätigkeit hat sich zum Vormonat deutlich belebt. Rückläufige Meldungen bleiben nahezu völlig aus.

Trotz intensiver Bautätigkeit haben die Auftragsbestände im Hochbau nun auf deutlich über vier Monate zugelegt. Im Tiefbau gehen sie mit 3,7 Monaten (Vormonate 3,5 Monate) jetzt auch in diese Richtung. Die Geräteauslastung ist bereits mit über 81 Prozent im Hochbau und fast 80 Prozent im Tiefbau auf einem sehr hohen Stand. Die Investitionsneigung der Unternehmen nimmt erkennbar zu.

Text: / handwerksblatt.de

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