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Digitalisierung: Was brauchen Kfz-Betriebe?

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe führt eine Studie zum Thema Digitalisierung durch. Autohäuser und Kfz-Werkstätten werden gefragt, welche digitalen Helfer sie bereits heute nutzen.

Im Rahmen einer Studie befragt der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) Autohäuser und Kfz-Werkstätten über ihren Stand bei der Digitalisierung. Alle Betriebe aus dem Kfz-Gewerbe können über einen Online-Fragebogen teilnehmen. Die Befragung endet am 17. Juni. Die Ergebnisse der Umfrage sollen aufzeigen, welche neuen Service- und Geschäftsmodelle für Unternehmen aus dem Kfz-Handwerk möglichen sein könnten. "Mit der Studie wollen wir nicht einfach eine weitere Umfrage zur Digitalisierung starten. Vielmehr fragen wir gezielt nach, welche Services die Betriebe schon nutzen und wo sie bei der Einführung von digitalen Prozessen und Geschäftsmodellen noch Beratungsbedarf haben", erklärt ZDK-Referent Niklas Hostnik. Abgefragt wird zum Beispiel der technische Stand der Internetanbindung und digitale Lösungen für Kunden (Website, App oder Social Media). Außerdem geht es um Hard- und Software sowie Organisierung der digitalen Aufgaben.

Pflege von Social-Media-Auftritten mit hoher Priorität

Laut ZDK haben bereits viele Betriebe teilgenommen. Erste Antwort-Tendenzen seien erkennbar: Die Social-Media-Aktivitäten der Betriebe lägen bezüglich Inhalt und Aktualität vor den eigenen Internetauftritten. Einen eigens eigerichteten Etat für Digitalisierungsprojekte gibt es nur selten. Überraschend sei, dass die Mehrheit der Befragten den Internetanschluss des eigenen Betriebes mindestens mit "gut" bewertet – obwohl die politische Diskussion um zu langsames Internet und einen zögerlichen Ausbau des Glasfasernetzes in Deutschland etwas anderes vermuten ließe. Die Umfrage wird vom ZDK gemeinsam mit den Landesverbänden, Kfz-Innungen und Fabrikatsverbänden durchgeführt.

Text: / handwerksblatt.de

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