Ladesäulen

Mobilität geht auch nachhaltig. Wie, dazu – und zu anderen Themen – können Betriebe sich im Rahmen der "Mittelstandsinitiative" beraten lassen. (Foto: © nerthuz/123RF.com)

Mehr Klimaschutzberatung für den Mittelstand

Die "Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz" wird fortgesetzt. Jetzt auf der Agenda: Digitalisierung, Mobilisierung und Qualifizierung.

Die vom ZDH, Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Bundesumwelt- und -wirtschaftsministerium getragene "Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz" wird fortgesetzt. So ließ das Umweltministerium vor kurzem verlauten.

Die Partner der Initiative wollen kleinen und mittleren Unternehmen vor allem mittels Beratung nahebringen, wie und wo sie im Betrieb Energie sparen und das Klima schützen können.

Mobilität geht auch nachhaltig

Künftig werden dabei vor allem die Digitalisierung, Mobilisierung und Qualifizierung innerhalb der Unternehmen unter die Lupe genommen. "Ausgehend von einer Hemmnis- und Umsetzungsanalyse werden mittels Klimaschutzcoachings die Themen 'digitale Klimaberichterstattung' und 'EMAS' (Eco-Management and Audit Scheme) in Unternehmen vorangetrieben", heißt es.

Darüber hinaus soll die Qualifizierung "Betriebliches Mobilitätsmanagement" ausgebaut werden. Außerdem planen die Macher die Einführung von Mobilitätstestwochen, um Betriebsinhabern die nachhaltige Mobilität schmackhaft zu machen.

Auszubildende für Klimaschutz interessieren

Zudem sollen im Rahmen der Initiative die sogenannten "Energie-Scouts" weiter begleitet werden. Mehr als 6.000 Auszubildende haben demnach bereits Klimaschutzprojekte in Unternehmen entwickelt. Künftig sollen mit Berufsschulen in den Regionen Klimaschutztage veranstaltet werden. Das Ziel: Noch mehr Auszubildende für den Klimaschutz sensibilisieren. Weitere Informationen, Beispiele aus Betrieben und konkrete Beratungsangebote finden Interessierte auf der Website der Mittelstandsinitiative.

Text: / handwerksblatt.de

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