Wirtschaftsminister Michael Ebling hat in Trier den "Landesehrenpreis im Genusshandwerk" verliehen. Ausgezeichnet wurden 39 Bäcker, Metzger, Konditoren, Speiseeishersteller und Brauer aus Rheinland-Pfalz. 📷 Bildergalerie
Vor der historischen Kulisse der Porta Nigra in Trier hat Wirtschaftsminister Michael Ebling die Preisträger des Landesehrenpreises Genusshandwerk 2026 ausgezeichnet. Die 39 herausragende Betriebe aus Rheinland-Pfalz – Bäcker, Metzger, Konditoreien, Speiseeishersteller und Bierbrauer – dürfen jetzt ein Jahr lang mit dem Landesehrenpreis werben. Am stärksten vertreten sind wieder die Bäckereien (15), gefolgt von den Fleischern beziehungsweise Metzgern (zwölf). Außerdem wurden sechs Konditoren, fünf Speiseeishersteller und mit der Rheinhessen-Bräu GbR aus Mainz eine Brauerei ausgezeichnet. Die Preisverleihung war ein Höhepunkte auf dem Food-Festival Portal-Locals.
Der Preis wird seit vier Jahren verliehen, viele Betriebe sind von Anfang an dabei. Einige neue "Gesichter" gibt es aber auch, zum Beispiel die Eisdiele "Blümchen und Beere" aus Dahn in der Pfalz. Kriterien bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger sind unter anderem die Verwendung regionaler Zutaten, die Verankerung der Betriebe in ihrer Region oder nachhaltige Konzepte und Ausbildungsengagement.
"Mit dem Landesehrenpreis im Genusshandwerk machen wir die Leistungen unserer Genusshandwerkerinnen und Genusshandwerker sichtbar. Sie verbinden handwerkliche Tradition mit hoher Qualität und Modernität", sagte Wirtschaftsminister Ebling bei der Auszeichnung. "Auch in diesem Jahr lagen die Bewerberinnen und Bewerber wieder eng beieinander. Das unterstreicht die hohe Qualität und Leistungsfähigkeit des Genusshandwerks in Rheinland-Pfalz", so der Minister.
"Die Produkte unserer Genusshandwerker bereichern uns alle"
Mit der Auszeichnung möchte das Wirtschaftsministerium auch auf die vielfältigen beruflichen Perspektiven im Handwerk aufmerksam machen – gerade auch im Vergleich zu einem abgeschlossenen Studium. "Eine Ausbildung im Handwerk eröffnet zahlreiche Möglichkeiten. Wer sein Handwerk beherrscht und richtig gut darin ist, kann sich weiterqualifizieren, den Meistertitel erwerben oder einen eigenen Betrieb gründen. 'Werde dein eigener Chef oder deine eigene Chefin' ist im Handwerk eine absolut greifbare Option", betonte der Minister.
Gerade im Genusshandwerk verbinde sich zudem fachliches Können mit einer Tätigkeit, deren Ergebnisse unmittelbar erlebbar sind. "Auch das ist ein Bonus, den nicht jeder Beruf mit sich bringt. Und Hand auf’s Herz: Die Produkte unserer Genusshandwerkerinnen und Genusshandwerker bereichern uns alle und bringen ein kleines oder auch großes Stück Lebensqualität in jedweden Alltag", so Ebling.
Mit dabei waren unter anderem auch die Europaabgeordnete und Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Katarina Barley, die in diesem Jahr auch Botschafterin des deutschen Brotes ist (mehr dazu hier).
Außerdem waren dabei Vertreterinnen und Vertreter der Handwerkskammern, der Verbände und Innungen sowie Bäckermeisterin Tatjana Krechel aus Emmelshausen, die seit diesem Jahr neue Brotkönigin des Bäckerinnungsverbands West ist.
Kommentar schreiben